mini|Ingabire Marie Immaculée. 2021 Marie Immaculée Ingabire (geb. 1962, Burundi; gest. 9. Oktober 2025) war eine ruandische Feministin und Menschenrechtsaktivistin, eine engagierte Verfechterin der Gleichstellung der Geschlechter und sozialer Gerechtigkeit, die ihr gesamtes Berufsleben der Förderung der Frauenrechte in Ruanda und der Region widmete. Sie leitete ruandische Delegationen und vertrat Ruanda in verschiedenen hochrangigen Foren und Bewegungen, wie der Vierten Weltfrauenkonferenz 1995 (Fourth World Conference on Women: Action for Equality, Development and Peace) in Beijing und der International Conference on the Great Lakes Region (Internationale Konferenz der Region der Großen Seen), wo sie den Vorsitz des Regionalen Frauenforums innehatte.
Leben Marie Immaculée Ingabire wurde in Burundi geboren und studierte Journalismus und Kommunikation. 1994 begann sie ihre Karriere als Journalistin.
Sie war maßgeblich an der Gründung vieler von Frauen geführter Organisationen beteiligt, wie beispielsweise Profemme Twese Hamwe, Haguruka und Rwanda Women Network, und war Vorsitzende des ruandischen nationalen Ablegers von Transparency International., wo sie in den Bereichen Prävention, Whistleblowing und Korruptionsbekämpfung tätig war.
Davor war sie Journalistin im ruandischen Informationsbüro. Unter ihrer Führung wurde Transparency International Rwanda im Jahr 2012 zur besten Organisation für die Entwicklung von Initiativen zur Förderung guter Regierungsführung im Land gewählt. Die Auszeichnung wurde vom Rwanda Governance Board (RGB) verliehen.
Am 9. Oktober 2025 wurde ihr Tod bekannt gegeben. Sie starb nach längerer Krankheit.
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Einzelnachweise
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