Wiesław Michnikowski (* 3. Juni 1922 in Warschau; † 29. September 2017 ebenda) war ein polnischer Theater- und Filmschauspieler, Liedersänger und Kabarettist.
Leben 1946 absolvierte er als Externer das Studium an einer Schauspielschule in Lublin. In den Jahren 1946–1947 und 1948–1951 wirkte er als Schauspieler in den Theatern in Lublin, seit 1951 spielte er in mehreren Theatern in Warschau, u. a. in Teatr Polski und Teatr Współczesny. Besonders bekannt wurde er als Schauspieler und Liedersänger in Kabaretts, vor allem im Kabarett der älteren Herren und im Kabarett Dudek.
Als Schauspieler in Filmen (in Auswahl)
1962: I ty zostaniesz Indianinem 1962: Gangster und Philanthropen (Gangsterzy i filantropi) 1963: Eine Frau für den Australier (Żona dla Australijczyka) 1966: Hölle und Himmel (Piekło i niebo) 1966–1970: Vier Panzersoldaten und ein Hund (Czterej pancerni i pies) 1966–1968: Klub profesora Tutki 1967: Ohrfeigen mit Musik (Mocne uderzenie) 1970: Pan Dodek 1970: Dzięcioł 1983: Sexmission (Seksmisja) 1983: Die Akademie des Herrn Klecks (Akademia Pana Kleksa) 1984: Ein Jahr der ruhenden Sonne (Rok spokojnego słońca) 1988: W labiryncie 1993: Das kommt davon, wenn man im Mai einen Hut trägt (Skutki noszenia kapelusza w maju)
Als Liedersänger (in Auswahl)
Wesołe jest życie staruszka Addio, pomidory Bez ciebie A jednak się kręci
Preise und Auszeichnungen Michnikowski erhielt viele bedeutende Auszeichnungen und Preise, darunter das Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta (1979), den Ministerpreis für besondere Verdienste für das Theater (2001) und die goldene Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste (2008).
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Einzelnachweise
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