Yusuf Kodwavwala Dawood (* 13. September 1928 in Bantva, Indien; † 28. Januar 2023 im Vereinigten Königreich) war ein in Kenia wirkender Chirurg, Kolumnist und Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine über Jahrzehnte laufende Kolumne Surgeon’s Diary in der kenianischen Sonntagszeitung Sunday Nation bekannt.

Leben Dawood wurde am 13. September 1928 in Bantva (Indien) geboren und kam 1961 nach Kenia, wo er seine Laufbahn als Chirurg am Aga-Khan-Hospital aufnahm. Im Jahr 1975 stieg er dort in eine leitende Managementfunktion auf. Er lebte mit seiner Ehefrau Marie fast sechs Jahrzehnte in Kenia, bevor das Paar im Alter zu den im Vereinigten Königreich lebenden Kindern umzog. Er starb im Januar 2023 im Alter von 94 Jahren.

Wirken Beruflich wirkte Dawood als Chirurg am Aga-Khan-Hospital in Nairobi; später wurde er – neben der Kliniktätigkeit – als Schriftsteller und Kolumnist landesweit bekannt. Seine wöchentliche Surgeon’s Diary erschien über 38 Jahre in der Sunday Nation und erreichte ein großes Stammpublikum. Neben der Kolumne veröffentlichte er eine Reihe von Büchern, darunter den Memoirentitel Nothing but the Truth (2002) sowie Romane wie Return to Paradise (2000) und die Kolumnenbände Eye of the Storm (2010) und The Last Word (2012). Er war Präsident des Rotary Clubs Nairobi und stieg später zum District Governor auf, der damals die Clubs in Kenia, Uganda, Tansania und Äthiopien umfasste. Er galt als Brückenbauer zwischen Medizin und Literatur.

Einzelnachweise

Kategorie:Chirurg Kategorie:Kolumnist Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Dichterarzt