Tumon Bay ist eine Bucht im US-Territorium Guam, die sich von Guam zur Philippinensee öffnet. Sie wird im Norden vom Two Lovers Point und im Süden vom Ypao Point begrenzt.
Die gesamte Bucht liegt im Tumon Bay Marine Preserve, auch bekannt als Tumon Bay Marine Preserve Area (MPA) und Tumon Preserve, einem von fünf Meeresschutzgebieten auf Guam. Das Schutzgebiet ist 4,54 Quadratkilometer groß und etwa drei Kilometer lang.
Geschichte Die Tumon Bay gilt als einer der wahrscheinlichsten Orte, an denen Ferdinand Magellan 1521 in Guam anlegte. Im Jahr 1672 wurden die Missionare Diego Luis de San Vitores und Pedro Calungsod nach ihrer Ermordung in die Bucht geworfen, woraufhin spanische Truppen einen Vergeltungsangriff auf Tumon durchführten. Während des Zweiten Weltkriegs kamen japanische Streitkräfte 1941 in der Bucht an.
In den 1960er Jahren wurde ein Durchlass durch das Riff von Tumon Bay geschaffen, um kleinen Booten die Einfahrt zu ermöglichen. Mit dem Ausbau der Tourismuszone in den 1970er und 1980er Jahren entstanden zahlreiche Hotels entlang des Strandes. Aufgrund starker Rückgänge der Fischbestände wurde die Tumon Bay in den 1990er Jahren zum Meeresschutzgebiet erklärt, in dem nur noch eingeschränkter Fischfang und der Betrieb nicht motorisierter Boote erlaubt sind.
Aktivitäten In der Bucht kann man angeln, schwimmen und kleine, nicht motorisierte Wasserfahrzeuge nutzen. Die Lagune ist geeignet zum Schnorcheln.
Galerie
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Meeresschutzgebiet Kategorie:Bucht (Pazifischer Ozean) Kategorie:Geographie (Guam) Kategorie:Philippinensee