Bernhard Seifert (* 15. Februar 1993 in Hildburghausen) ist ein deutscher Leichtathlet, der sich auf den Speerwurf spezialisiert hat.
Karriere Bernhard Seifert begann 2002 beim LV 09 Schmalkalden mit der Leichtathletik. 2013 gewann er sowohl bei den Deutschen Meisterschaften als auch bei den U23-Europameisterschaften in Tampere jeweils die Silbermedaille. Ein Jahr später wechselte Seifert zum SC Potsdam. Bei den U23-Europameisterschaften 2015 holte Seifert die Bronzemedaille in Tallinn. 2017 folgten seine ersten großen internationalen Wettkämpfe. So wurde er beim Diamond League-Metting Herculis in Monaco Achter und startete zudem beim ISTAF Berlin.
2019 zeigte Seifert weitere gute Leistungen und warf am 26. Mai 2019 beim Speerwurfmeeting Offenburg mit 89,06 m seine persönliche Bestweite. Dies bedeutete zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Doha. Jedoch verzichtete Seifert aufgrund von Leistungsabfall freiwillig und ermöglichte somit Julian Weber die Teilnahme an den Weltmeisterschaften. Für diese Handlung wurde Seifert im aktuellen Sportstudio mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet.
Wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio gewann Seifert im Juni 2021 erneut Silber bei den Deutsche Meisterschaften in Braunschweig. In Tokio scheiterte Seifert mit einer Weite von 68,30 m in der Qualifikation und belegte nur den 31. Rang.
Es folgte eine längere Pause, ehe er 2024 wieder an nationalen Wettkämpfen teilnahm.
Weblinks
Bernhard Seifert auf teamdeutschland.de
Einzelnachweise
Kategorie:Speerwerfer (Deutschland) Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Träger des Fair Play Preises des Deutschen Sports Kategorie:Mitglied einer Sportfördergruppe der brandenburgischen Polizei Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Mann