Die Pseudorhombilidae sind eine Familie der Krabben mit 50 Arten.
Merkmale Der Carapax ist quadratisch oder zumindest annähernd quadratisch und etwa breiter als lang. Die Rückenregionen sind undeutlich begrenzt. Der vordere und hintere Seitenrand sind gut abgrenzbar, der vordere ist, abgesehen vom äußeren Augenzahn, mit zwei bis vier Zähnen bewaffnet. Die Mundhöhle erweitert sich nach vorn. Die Scherenbeine sind lang. Das thorakale Sternum ist breit und zwischen den Scherenbeinen etwas eingedrückt. Ein beträchtlicher Teil des achten Sterniten ist von der Rückenseite aus sichtbar.
Die Geschlechtsöffnung (Gonopore) liegt bei den Männchen eher coxo-sternal und ist manchmal mit einem vollständigen Schutz versehen. Der dritte bis fünfte Somit des Pleons ist bei Männchen verschmolzen, die Nahtstellen bleiben meist sichtbar. Der zweite Somit ist reduziert, sein Seitenrand wenn hervorstehend in Kontakt mit dem letzten Schreitbein oder separiert wenn der Rand gerade ist. Das erste Gonopodium der Männchen ist lang und schlank oder mittellang und kräftig und trägt am Ende eine verschlungene blattartige Spitze. Es können kräftige, lange Borsten und Dornen vorhanden sein.
Systematik Die Familie wird in folgende Gattungen untergliedert: Bathyrhombila , 1998 Chacellus , 1969 Chasmophora , 1914 Cycloplax , 1969 Cyrtoplax , 1914 Eucratodes , 1880 Euphrosynoplax , 1969 Garthiope , 1990 Gonopanope , 1967 Guinope , 2020 Lophoxanthus , 1879 Malacoplax , 1969 Micropanope , 1871 Nanoplax , 1967 Oediplax , 1894 Panoplax , 1871 Perunorhombila , 2005 Prionoplax , 1852 Pseudopanopeus , 2020 Pseudorhombila , 1837 Robertsella , 1969 Scopolius , 2011 Speocarcinus , 1859 Tetraplax , 1901 Tetraxanthus , 1898 Thalassoplax , 1969 Trapezioplax , 1969
Synonyme sind Bathyrhombilini, Chacellini, Eucratodinae, Euphrosynoplacini, Krunorhombilini, Lophoxanthini, Micropanopeini, Perunorhombilini, Pseudorhombilinae, Robertsellini, Scopoliini, Speocarcinidae, Speocarcininae, Tetraxanthinae, Thalassoplacini und Trapezioplacinae.
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