Die haitianisch-kongolesischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti einerseits und der Republik Kongo andererseits.

Die ehemaligen Kolonien Frankreichs unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Die Republik Kongo unterhält zu 150 Staaten der Erde formale Beziehungen. Dieses Netz ist vor allem in der Karibik und in Ozeanien lückenhaft. Offizielle Beziehungen Haitis sind besonders in Afrika nicht umfassend gegeben.

Beide Länder gehören den Vereinten Nationen und einigen ihrer Sonderorganisationen sowie der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten an.

Beide Länder sind Mitglieder der Organisation internationale de la Francophonie (OIF).

Im kollektiven Bewusstsein Haitis ist der Begriff „Congo“ eine Verunglimpfung: Er bezeichnet eine Person, die zu Unterwerfung und Verrat neigt. Dies resultiert aus den Wirren der haitianischen Unabhängigkeitskämpfe des späten 18. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der beteiligten aus Afrika stammenden Sklaven.

Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder über die internationale Ebene hinaus zu verzeichnen.

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