Leisure Suit Larry 3: Passionate Patti auf der Suche nach vibrierenden Muskeln (Originaltitel: Leisure Suit Larry III: Passionate Patti in Pursuit of the Pulsating Pectorals) ist ein Adventure-Computerspiel, das von Al Lowe entwickelt und 1989 von Sierra On-Line für DOS, Atari ST und Amiga veröffentlicht wurde. Es ist der dritte Teil der Leisure-Suit-Larry-Spieleserie. Es ist der Nachfolger zu Leisure Suit Larry Goes Looking for Love (In Several Wrong Places). Ein vierter Teil erschien nie. Der Nachfolger lautet daher Leisure Suit Larry 5: Passionate Patti macht beim Geheimdienst mit. Bei Steam wurde es mit vorkonfigurierter ScummVM ausgeliefert, bis es 2025 aus dem Verkauf genommen wurde.
Handlung Im vorherigen Teil konnte Larry Doktor Nonookee von der Insel Nontoonyt vertreiben. Durch Heirat der Tochter des Häuptlings der Insel ist er Vizepräsident der Firma Natives Inc. geworden. Zu Beginn des Spiels wird er von seiner Frau verlassen und seinem Chef gefeuert.
Spielprinzip Gesteuert wird der Held durch vorgezeichnete Bildschirmhintergründe. Über Textbefehle werden Aktionen ausgeführt. Neu ist in diesem Teil eine Autosave-Funktion. Im späteren Spielverlauf steuert man die namensgebende weibliche Protagonistin.
Rezeption
Max Magenauer von Amiga Joker machte bei Ladezeiten und Parser keine Verbesserungen aus. Verglichen mit dem „genialen Teil I“ sei die Hintergrundgeschichte etwas zäh. Heinrich Lenhardt bemerkte für Power Play, dass man dem Spiel die kurze Entwicklungszeit ansehe. Die Hintergrundgeschichte und die Puzzle wären weniger einfallsreich. Sein Kollege Anatol Locker überzeugten die Gags insbesondere in Bezug auf den Tourismus. Michael Suck vergab in der Zeitschrift Aktueller Software Markt die Auszeichnung Mega-Hit. Ihm gefiel Komplexität und Schwierigkeitsgrad sowie der Schauplatz außerhalb von Fantasy und Science-Fiction. Larry 3 sei „voller Ironie, Witz, Charme und deftigem Humor“. Sein Kollege Bernd Zimmermann vergab für die deutschsprachige Fassung die Auszeichnung ASM-Hit. Das Spiel sei gut lokalisiert worden, obwohl das Quellmaterial schwer zu übersetzen sei. Es sei in der Muttersprache deutlich besser zu lösen.
Für die Autoren des Amiga-Spielebuches überzeuge es wie andere Adventure des Herstellers nicht durch Grafik oder Geräuschkulisse, sondern lebe vom Spielwitz, der hier „unübertrefflich“ sei.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Computerspiel 1989 Kategorie:Erotikvideospiel Kategorie:Adventure Kategorie:Amiga-Spiel Kategorie:Atari-ST-Spiel Kategorie:DOS-Spiel Kategorie:ScummVM-Spiel