Jungo Morita (; * 9. August 1947 in Kitami) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.

Karriere Morita begann 1966 ein Studium an der Japanischen Sportuniversität, das er 1970 abschloss. Während seiner Studienzeit wurde er in die japanische Volleyballnationalmannschaft berufen. 1966 gewann er mit dem Team die Asienspiele und belegte bei der Weltmeisterschaft den fünften Platz. 1967 folgte der Gewinn der Universiade.

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann er mit der japanischen Mannschaft die Silbermedaille. 1970 wurde er erneut Asienspielesieger und erreichte bei der Weltmeisterschaft die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er mit Japan die Goldmedaille.

Ab 1970 spielte Morita auf Vereinsebene für Nippon Kōkan, wo er bis 1980 aktiv war.

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere blieb er dem Volleyballsport in unterschiedlichen Funktionen verbunden. Von 1981 bis 1993 war er Co-Trainer an der Japanischen Sportuniversität, anschließend bis 2010 deren Cheftrainer. Er war darüber hinaus auch für die japanische Nationalmannschaft sowie für die Fédération Internationale de Volleyball tätig. Zudem lehrte er als Professor an seiner früheren Universität.

2003 wurde Morita in die Volleyball Hall of Fame aufgenommen.

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