Die guinea-bissauisch-haitianischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Guinea-Bissau und der Republik Haiti.
Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und die 1974 von Portugal in die Unabhängigkeit entlassene Republik Guinea-Bissau unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Guinea-Bissau unterhält zu 135 Staaten der Erde formale Beziehungen. Haiti zählt wie eine Reihe anderer Staaten der Karibik zu den Lücken in diesem Netz. Offizielle Beziehungen Haitis sind besonders in Afrika nicht umfassend gegeben.
Im 18. Jahrhundert war das Gebiet um den Senegal-, Casamance- und Gambia-Fluss eines der wesentlichen Herkunftsländer der in die damalige französische Kolonie Saint-Domingue verbrachten Sklaven.
Beide Länder gehören den Vereinten Nationen und einigen ihrer Sonderorganisationen sowie der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten an.
Guinea-Bissau unterstütze die polizeilichen Aufgaben der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen für Haiti (MINUSTAH; 2004 bis 2017) in Gestalt von Menschenrechtsberatern.
Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder über die internationale Ebene hinaus zu verzeichnen.
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