Misty Talley ist eine amerikanische Filmeditorin und Filmregisseurin von Fernsehfilmen.

Leben und Karriere Talley stammt aus Louisiana, wo sie an der University of Louisiana at Lafayette im Visual Arts Media Program studierte. Sie wollte ursprünglich Videoinstallationskünstlerin werden, bevor sie zum Filmschnitt kam. Sie arbeitet als Filmeditorin hauptsächlich für Produktionen der Sender Lifetime und Syfy und lehrt Filmschnitt an der University in Lafayette.„Misty Talley“ in Face Magazine, S. 12. 1. Oktober 2014. online, abgerufen am 2. Oktober 2025 Talley betreibt auch die Produktionsfirma Fable House in Louisiana.

Eigene Filme zu drehen begann sie zunächst mit Kurzfilmen. Ihr zweiter Kurzfilm 2014 wurde in das Cannes Film Festival 2015 aufgenommen.

2015 wurde Talley mit ihrem ersten Spielfilm Zombie Shark – The Swimming Dead die erste Frau, die einen Syfy Original Movie inszenierte. Sie prangerte den Alltagssexismus an, dass Sendervorstände sagten, sie wünschten sich mehr weibliche Regisseure, dann aber doch Regisseure auswählten und finanzierten, die ihnen selbst entsprächen. Bis 2018 drehte sie noch drei weitere Sharksploitation-Filme, die sie mit Titel wie Mississippi River Sharks in den Südstaaten angesiedelt hat. Sie beschreibt, dass das Haifilm-Genre besonders herausfordernd zu drehen sei, weil es Action, Stunts, visuelle und mechanische Effekte und Drehs auf dem Wasser kombiniere; das Publikum erwarte in diesen Filmen Camp und eine Mischung aus einer formelhaften Story mit neuartigen Kills erwarten. Zusätzlich fokussiere sie sich mehr auf die Figuren als andere Fernsehfilme des Genres. So heißt es auch in einer Rezension ihrer gesamten Filme: „Talley schuf vier der unterhaltsamsten aktuellen Low-Budget-Haifilme, indem sie einen positiven, charakter-fokussierten Ansatz wählte, der den billigen Zynismus der meisten Filme dieses Subgenres ablehnt. In ihren vier Filme als Regisseurin […] bringt Talley einen willkommenen Sinn für Menschlichkeit und Vergnügtheit zu dem erforderlichen Chaos und Blutbad.“ 2023 erschien Talley in dem Dokufilm Sharksploitation über das Subgenre bei Shudder.

Filmografie wenn nicht anders notiert, handelt es sich in der Regel um Fernsehfilme Schnitt 2011: Weather Wars 2012: Arachnoquake 2012: Haunted High 2012: T-Galop: A Louisiana Horse Story (Dokumentarfilm) 2013: Ghost Shark – Die Legende lebt (Ghost Shark) 2014: Status: Unknown 2015: The Parallax Theory (Miniserie, 6 Episoden) 2016: The Follower 2017: Vorstadtkiller – Bei Mord hört die Ehe auf (Secrets in Suburbia) 2017: Jeepers Creepers 3 2017: Christmas in Mississippi 2018: The Christmas Contract 2018: Hometown Christmas 2019: The Long Shadow 2019: Christmas in Louisiana 2019: A Christmas Wish 2020: In the Mind of the Maker (Dokumentarfilm) 2021: Look Away, Look Away (Dokumentarfilm) 2021: Wenn das Glöckchen klingelt (Every Time A Bell Rings) 2022: Girlfriendship 2022: My Southern Family Christmas 2022: A New Orleans Noel 2023: Ladies of the 80s: A Divas Christmas 2024: Inheritance (Kinofilm) 2024: The Zebra & the Bear (Dokumentarfilm; auch Co-Autorin)

Regie jeweils auch Schnitt 2011: Soup’s On (Kurzfilm) 2014: Ten to Sing (Kurzfilm) 2015: Zombie Shark – The Swimming Dead (Zombie Shark) 2015: Summer Shark Attack (Ozark Sharks, Fernsehfilm) 2017: Mississippi River Sharks 2018: Santa Jaws

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