Klaus-Dieter Bange (* 1956) ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben Er wirkt seit den 1980er-Jahren in Film- und Fernsehproduktionen mit und ist vor allem für seine zahlreichen Gastrollen in deutschen TV-Serien bekannt. Er erhielt seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Er arbeitet seither vor allem für Film und Fernsehen, gelegentlich auch für Theaterproduktionen. In Casting-Profilen wird er mit einer Körpergröße von etwa 1,70 m sowie Sprachkenntnissen in Deutsch, Englisch und Russisch geführt.
Bange trat seit den 1990er-Jahren in verschiedenen deutschen Fernsehserien auf, meist in Neben- und Gastrollen. Er spielte u. a. in den Serien In aller Freundschaft, Tatort, Tierärztin Dr. Mertens sowie im ZDF-Format Das kleine Fernsehspiel. Neben Serienauftritten war er auch in einigen Spielfilmen zu sehen.
Bange wird überwiegend in Nebenrollen und Charakterparts eingesetzt und ist für seine Vielseitigkeit in unterschiedlichen TV-Formaten bekannt. Er ist regelmäßig in Produktionen zu sehen, die in Mitteldeutschland entstehen.
Filmografie (Auswahl)
Fernsehen 2006: Kaminski – Das kleine Fernsehspiel (ZDF) 2012: Tatort: Todesbilder (ARD) 2016: Tierärztin Dr. Mertens – Folge „Gasinstallateur“ (ARD) 2018: In aller Freundschaft – Folge „Klaus Scheffler“ (ARD)
Film 2005: Hallesche Kometen 2010: Suicide Club – Rolle: Lothar 2013: Die goldene Gans
Hörspiele (Auswahl) Die Hörspiele wurden, soweit nicht anders angegeben, vom Mitteldeutschen Rundfunk produziert. 2001: Gerhard Rentzsch: Augenblickchen VI Szenen aus deutschen Landen (Passant) – Regie: Karlheinz Liefers (Original-Hörspiel) 2002: Bert Koß: Wie ich mir Bernd Kirschkes Kopf zerbrach (Polizist) – Regie: Rainer Schwarz (Originalhörspiel) 2002: Werner Buhss: O der du alles bedenkst, Tiresias – Regie: Götz Fritsch (Originalhörspiel) 2002: Dick Francis: Verrechnet (Polizist) – Regie: Klaus Zippel (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel – MDR/SWR/Stefan Kanis) 2003: Christina Calvo: Der Zug nach Wicklow (Bahnbeamter 2) – Regie: Stefan Kanis (Originalhörspiel, Kinderhörspiel) Auszeichnung: Kinder- und Jugendhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2004 (2. Platz) 2004: Günter Kunert: Die Puppe. Zum 75. Geburtstag von Günter Kunert (Stimme) – Regie: Walter Niklaus (Originalhörspiel) 2004: Martin Andersen Nexø: Pelle, der Eroberer (Zwei- und fünfteilige Fassung) (Pfarrer/Ausrufer 3) – Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung) Auszeichnung: Hörspiel des Monats Juni 2004 2005: Rolf Schneider: Die Affäre D'Aubrey (Polizist/Diener) – Regie: Walter Niklaus (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – MDR/RBB) 2006: Heinrich von Kleist: Klassik: Jetzt!: Der zerbrochene Krug (Ein Bedienter) – Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspielbearbeitung) 2006: Giorgio Scerbanenco: Die Verratenen (Sergente Morini) – Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel) 2007: Iain Levison: Betriebsbedingt gekündigt (1. Polizist/Kellner) – Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel) 2007: Ralph Oehme: Steins Kampf. Der Mann, der Adolf Hitler retten wollte (Ministerialbeamter 2) – Regie: Steffen Moratz (Originalhörspiel) 2008: Volkmar Röhrig: Radio-Tatort: Schöne Aussicht (3-S-Mann) – Regie: Götz Fritsch (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel) 2014: Lorenz Hoffmann: Thälmannstraße 89. Eine FIGARO-Radiosoap in 15 Folgen – Regie: Stefan Kanis (Originalhörspiel) 2017: Lorenz Hoffmann: Lutherland (1., 2., 9. und 10. Folge) (Security) – Regie: Stefan Kanis (Originalhörspiel)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann