Karel M. Kmoch (* 12. Oktober 1839 in Pichl;Matriční záznam o narození a křtuPodle autoritního záznamu NK v Praze se narodil 2. října 1839 v Pichlu. † 17. April 1913 in Smíchov)Matriční záznam o úmrtí a pohřbu war ein tschechischer römisch-katholischer Priester, der sich auf die Arbeit mit Gehörlosen konzentrierte.
Leben Kmoch ging im Kloster Teplá zur Schule und besuchte das Gymnasium in Pilsen. Nach dem Abschluss des Priesterseminars wurde er im Oktober 1862 zum Priester geweiht. Er arbeitete zunächst in Kouřim und später in der Dreifaltigkeitskirche in Podskalí bei Prag. Ihm oblag der Unterricht der Kinder von Sträflingen aus dem Stadtgefängnis.
Nach dem Tod des Direktors der Prager Gehörlosenschule, Václav Frost,Životopisná data Václava Frosta a Václava Koťátka převzata z databáze autorit NK v Praze wurde Kmoch als Religionslehrer an die Einrichtung berufen. Er ging seine Aufgabe sehr verantwortungsvoll. Dazu sammelte er die Notizen seines Vorgängers und stellte daraus ein Bilderbuch der Religion für Gehörlose zusammen. In seinem Urlaub unternahm er Studienreisen, um dir Praxis in anderen europäischen Institutionen kennenzulernen. Als auch Frosts Nachfolger, Václav Koťátko, im Jahr 1876 starb, wurde Kmoch einstimmig zum Direktor gewählt.
Sein Humanismus und sein Fachwissen, das er beispielsweise 1886 in der Veröffentlichung Příspěvky k dějinám pražského soukromého ústavu pro vzdělání hluchoněmých na oslavu 100letého jeho trvání unter Beweis stellte, brachten ihm in ganz Böhmen Ruhm und Ansehen ein. Für seine Verdienste wurde er mit dem Goldenen Kreuz ausgezeichnet.
Er starb 1913 und wurde auf dem Friedhof Malvazinky beerdigt.
Weblinks Soupis pražských domovských příslušníků 1830-1910, Kmoch Karl 1839
Einzelnachweise
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