Haselhof ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Neuhaus an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).

Lage Die Einöde mit eigener Hausnummer lag auf einer Höhe von im Pegnitztal, 200 Meter nördlich des Flusses. Im Westen grenzte das Waldgebiet Haselbeckenteich an. Ein Feldweg führte nach Brand (0,4 km nordöstlich) bzw. nach Mosenberg (1 km südlich).

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1796 als „Hasenhof“ erstmals schriftlich erwähnt. Er unterstand dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Haselhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Höfen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Höfen zugewiesen. 1910 war das Anwesen als unbewohnt. Es fiel dem Nürnberger Wasserleitungsbau zur Erschließung der Haselhofquellen zum Opfer.J. Pfanner: Pegnitz, S. 19.

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1910Einwohner 5 6 5 5 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1885 und 1900 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 Quelle

Religion Haselhof war römisch-katholisch geprägt und nach St. Peter und Paul (Neuhaus an der Pegnitz) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Neuhaus an der Pegnitz) Kategorie:Ersterwähnung 1796 Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert Kategorie:Wüstung im Landkreis Nürnberger Land