Julia Lübbecke (* 1989 in Gießen) ist eine deutsche Bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Werdegang Lübbecke studierte an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten van Antwerpen, an der Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In Leipzig schloss sie ihr Studium mit einem Diplom bei Peggy Buth und Tina Bara 2019 ab. Im Jahr 2020 nahm sie am postgradualen Programm des Goldrausch Künstlerinnenprojekts teil.
Künstlerische Arbeit Lübbeckes künstlerische Praxis umfasst skulpturale Installationen, Fotografien, Textarbeiten, Video und performative Elemente. Thematischer Fokus ihrer Arbeiten sind Wechselwirkungen von Körper, Institution und Affekten. Dabei untersucht Lübbecke gesellschaftliche Ordnungsstrukturen und entwickelt künstlerische Verfahren, um deren Fragilität sichtbar zu machen.
Von Oktober bis Dezember 2021 war Lübbecke Artist in Residence im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum.
Einzelausstellungen
2023: Kleber und Falten, Projektraum Neun Kelche 2026: Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch. Über den Körper als erschöpfte Ressource, Kunsthaus Kaufbreuen
Preise
2019: Preis der IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst, Preis für junge bildende Künstler und Künstlerinnen 2020: Preisträgerin Goldrausch Künstlerinnenprojekt
Weblinks Website von Julia Lübbecke Literatur von und über Julia Lübbecke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
Kategorie:Bildender Künstler (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1989 Kategorie:Frau