Réda Philippe El Arbi (bekannt als Reda El Arbi; * 1969 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist, Blogger und Schriftsteller. Bekannt wurde er als Mitverantwortlicher des «Stadtblogs» von Züritipp/Tages-Anzeiger und als Mitgründer des Satiremagazins Hauptstadt. Seit 2023 veröffentlicht er Science-Fiction / Cyberpunk-Romane mit Schweizer Bezug. Sein Debüt [empfindungsfæhig] (2023) erreichte 2024 Platz 1 der Phantastik-Bestenliste und war für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. 2025 folgte Asimovs Kindergarten, das 2026 für den Deutschen Science-Fiction-Preis DSFP nominiert wurde und u. a. auf der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur erschien.

Leben und journalistische Tätigkeit Ab 2006 arbeitete El Arbi für Ringier beim Blick. 2011 war er Mitgründer des Zürcher Satiremagazins Hauptstadt. Ab 2012 war er beim Online-Auftritt von Züritipp des Tages-Anzeiger tätig und baute zusammen mit David Sarasin den Stadtblog auf. 2018 verließ er den Tages-Anzeiger/Tamedia und machte sich in der Kommunikation selbständig. Im selben Jahr übernahm er die Kommunikation des Projekts «Dorf testet Zukunft» in Rheinau (Pilot zum bedingungslosen Grundeinkommen).

Literarisches Schaffen El Arbis Debütroman [empfindungsfæhig] erschien 2023 beim Zürcher Verlag lectorbooks. Die WOZ Die Wochenzeitung besprach den Roman und hob u. a. das Setting sowie die Ermittlerfigur Lea Walker und deren Partnerin, die künstliche Intelligenz Cali7, hervor. Für den Kurd-Laßwitz-Preis 2024 war der Titel in der Kategorie „Bester deutschsprachiger SF-Roman“ nominiert; im August 2024 führte er die Phantastik-Bestenliste an.

2025 folgte der Thriller-/SF-Roman Asimovs Kindergarten. Das Buch wurde 2026 für den Deutschen Science-Fiction-Preis DSFP in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" nominiert, rangierte im Juli 2025 auf Platz 3 der Phantastik-Bestenliste und erschien im August 2025 auf Platz 10 der von Deutschlandfunk/Deutschlandfunk Kultur herausgegebenen Krimibestenliste. Neben den Bestenlisten wurde der Roman auch im Literaturportal Perlentaucher vorgestellt.

Kontroversen Im März 2024 verurteilte das Schaffhauser Kantonsgericht El Arbi wegen Beschimpfung und übler Nachrede in sechs Fällen.

Persönliches El Arbi sprach in Interviews und Beiträgen offen über seine frühere Drogensucht und seine Zeit als Teil der sogenannten «Platzspitz-Generation».

Werke

Weblinks

Einzelnachweise

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