Girdwood ist ein Ferienort im Süden der Municipality of Anchorage im US-Bundesstaat Alaska. Das Dorf liegt am Ende des Turnagain Arm des Cook Inlet in einem Tal der südwestlichen Chugach Mountains. Umgeben von sieben Gletschern, die zahlreiche Bäche speisen, liegt Girdwood rund 60 Kilometer von Anchorage entfernt und ist über den Seward Highway sowie die Bahnstrecke der Alaska Railroad erreichbar.
Geschichte Girdwood wurde 1896 als Versorgungslager für Goldsucher während des Turnagain-Arm-Goldrauschs gegründet. Benannt ist der Ort nach Colonel James Girdwood, einem aus Belfast stammenden Unternehmer, der die ersten Gold-Claims am Crow Creek absteckte. Das ursprüngliche Siedlungsgebiet lag direkt am Turnagain Arm, wurde jedoch durch das Erdbeben von Karfreitag 1964 zerstört, das zu einer Absenkung der Landmasse führte. Daraufhin zog die Ortschaft etwa 4 km weiter ins Tal.
1961 erhielt Girdwood den Stadtstatus, wurde jedoch 1975 im Rahmen einer Verwaltungsreform in die Municipality of Anchorage eingegliedert. Mit der Eröffnung des Alyeska Resort entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Wintersport- und Ferienziel. Heute bestimmen Tourismus, Skisport sowie sommerliche Freizeitaktivitäten wie Wandern, Fischen und Rafting das Wirtschaftsleben.
Ein kultureller Höhepunkt ist das jährlich im Juli stattfindende Girdwood Forest Fair, das zahlreiche Besucher anzieht. Der Ort gilt zudem als Zugangspunkt zum Chugach National Forest.
Geographie Girdwood liegt in den Chugach Mountains.
Klima Nach der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger herrscht in Girdwood ein subarktisches Klima (Dfc) mit schneereichen Wintern und kühlen Sommern.
Demografie
Bevölkerung
Persönlichkeiten
Ted Stevens (1923–2010), US-Senator aus Alaska Lisa Murkowski (* 1957), US-Senatorin aus Alaska Rosey Fletcher (* 1975), Snowboarderin Callan Chythlook-Sifsof (* 1989), Snowboarderin Keegan Messing (* 1992), kanadisch-amerikanischer Eiskunstläufer
Weblinks
Offizielle Website (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Anchorage