Die Noworossijsk B-261 () ist ein U-Boot des Projekt 636 der russischen Marine, das seit 2014 in Dienst steht.

Geschichte Die spätere Noworossijsk wurde am 20. August 2010 bei der Admiralitätswerft in Sankt Petersburg als erste Einheit einer Unterklasse des Projekts 636 (Projekt 636.3; NATO-Bezeichnung: Improved Kilo-II-Klasse) auf Kiel gelegt. Am 28. November 2013 erfolgte der Stapellauf und am 22. August 2014 die Indienststellung.

Die Noworossijsk ist der Schwarzmeerflotte zugeordnet. Sie wurde mehr als einmal zur Unterstützung der russischen Intervention im syrischen Bürgerkrieg als Teil der Mittelmeer-Taskforce eingesetzt. Mit dem Beginn des Ukraine-Krieges war der Rückmarsch ins Schwarze Meer nicht mehr möglich, da die Türkei den Bosporus für Militärschiffe sperrte. Die portugiesische Marine meldete Anfang Januar 2025 den Abzug der Noworossijsk als damals vermutlich letztem russischem U-Boot aus dem Mittelmeer.

Nach einer Überholung bei Sankt Petersburg kehrte das Boot im September 2025 ins Mittelmeer zurück. Dort soll es laut einem oppositionellen russischen Telegram-Kanal zu einem schweren Zwischenfall gekommen sein, wobei Dieselkraftstoff auslief und in die Bilge gelangt sei. Weder OSINT-Daten noch die Mitteilungen der britischen oder spanischen Marine, deren Einheiten das Boot beobachteten, gaben jedoch Hinweise auf eine Havarie oder Notlage.Michael Nitz und Hans Uwe Mergener: Russisches U-Boot „Novorossiysk“ im Fokus widersprüchlicher Meldungen. Europäische Sicherheit & Technik, 2. Oktober 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025.

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Einzelnachweise

Kategorie:Militär-U-Boot (Russland) Kategorie:Militärschiff (Admiralitätswerft Sankt Petersburg)