Die botswanisch-haitianischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Botsuana und der Republik Haiti.

Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und die 1966 vom Vereinigten Königreich in die Unabhängigkeit entlassene Republik Botsuana unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Während Botswana zu 158 Staaten der Erde die Beziehungen formalisiert hat, ist das Netz offizieller Beziehungen Haitis besonders in Afrika deutlich lückenhaft.

Beide Länder gehören der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten an.

Die Regierungen von Haiti und Botswana waren die ersten, die sich gegen die Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Trump, wandten, der im Jahr 2018 Haiti und die schwarzafrikanischen Länder als „shithole countries“ (Drecksländer) bezeichnet hatte.

Bei dem offiziellen Besuch des Premierministers der Bahamas im März 2024 in Gaborone drückten Philip Davis und der Präsident Botswanas, Mokgweetsi Masisi, in einer gemeinsamen Erklärung ihre Sorge über die sich verschlechternde Sicherheitslage und humanitäre Situation in Haiti aus. Sie verurteilten die kriminellen Aktivitäten bewaffneter Banden und äußerten die Hoffnung auf einen raschen Einsatz der Multinationalen Sicherheitsunterstützungsmission (MMAS). Sie lobten die Karibische Gemeinschaft (CARICOM) dafür, dass sie eine Übergangsregierung in Haiti ermöglicht hat. Sie forderten alle Parteien nachdrücklich auf, den Übergangsrat dabei zu unterstützen, die Stabilität in Haiti wiederherzustellen.

Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind bilaterale Formen oder Aktivitäten der Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder zu verzeichnen.

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