Ingrid Schuppan (* 20. Juni 1930 in Berlin; † 19. März 1986 ebenda) war eine deutsche Grafikerin und Illustratorin in der DDR.
Leben und Werk Ingrid Schuppan studierte von 1949 bis 1952 an der Meisterschule für das Kunsthandwerk in Berlin-Charlottenburg und von 1953 bis 1957 Grafik an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst, der späteren Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Danach arbeitete sie in Ost-Berlin freischaffend vor allem als Illustratorin. Zu ihren ersten Auftraggeber gehörten das Bibliographische Institut Leipzig und die Edition Leipzig, für die sie 1978 Glanz und Zauber des Schmucks von Ingrid Kuntzsch illustrierte. In der Folgezeit illustrierte sie vor allem eine große Zahl von Büchern des Kinderbuchverlags Berlin. Weitere Auftraggeber waren der Aufbau-Verlag, der Verlag Volk und Welt, der VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha und der Verlag der Nation.
Ingrid Schuppan war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Sie wurde auf dem Evangelischen Georgen-Parochial-Friedhof III in Berlin-Weißensee beigesetzt.
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1967/1968, 1982/1983 und 1987/1988: Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung und IX. und X. Kunstausstellung der DDR 1986: Berlin, Bezirkskunstausstellung 1979: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Die Buchillustration in der DDR. 1949 – 1979“)
Literatur
Hellmut Rademacher (Einführender Text): Gebrauchsgrafik in der DDR. Verlag der Kunst, Dresden, Herausgeber Verband Bildender Künstler der DDR, 1975, S. 342 Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 878
Weblink
Gateway Bayern - Bibliotheksverbund Bayern Buchbeispiele
Kategorie:Grafiker (DDR) Kategorie:Grafiker (Deutschland) Kategorie:Illustrator (Deutschland) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 1986 Kategorie:Frau