Das viergeschossige Wohnhaus Steubenstraße 31 ist ein Mietshaus des Jugendstils in der Westvorstadt von Weimar.
Geschichte und Beschreibung Zur Bauzeit hieß die Steubenstraße Kaiserin-Augusta-Straße.Gitta Günther, Rainer Wagner: Weimar. Straßennamen. RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 124. ISBN 978-3-939399-49-0 Der Abschnitt der Steubenstraße, wo sich dieses Gebäude befindet, ist Teil des Denkmalensembles Südwestliche Stadterweiterung und besteht aus einer um 1900 errichteten drei- bis viergeschossigen Wohnbebauung in offener bzw. halboffenen Bauweise, die auf der Südseite teilweise mit Vorgärten versehen ist. Das Gebäude Steubenstraße 31 wurde 1907 nach einem Entwurf von Wilhelm Müller anstelle eines älteren Wohnhauses von 1857 erbaut. Die Straße ist im westlichen Abschnitt alleeartig bepflanzt."Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile, E. Reinhold, Erfurt 2009, S. 821. Auffallend ist der wenig plastische Fassadenschmuck und der Erker. Unter der Traufe ist ein Zierband. Das Dach wird in der Mitte durch ein Zwerchhaus durchbrochen. Der Hauseingang ist mittig. In diesem Haus wohnte u. a. der Hofopernsänger Heinrich Schulz.Neuer Theater-Almanach für das Jahr 1911, S. 676. Zu DDR-Zeiten befand sich im Erdgeschoss der Club der Volkssolidarität.Steubenstraße 31 auf fotoarchiv.weimar.de Das Gebäude ist bis heute nicht auf der Denkmalliste verzeichnet.
Einzelnachweise
Kategorie:Wohngebäude in Weimar