mini|Nagore Aranburu, 2014 Nagore Aranburu (geboren 23. März 1976 in Azpeitia, Guipúzcoa) ist eine baskisch-spanische Schauspielerin und Drehbuchautorin.

Karriere Ihre erste Bühnenerfahrung hatte Nagore Aranburu im Alter von 12 Jahren in der örtlichen Theatergruppe Antxieta. Seitdem arbeitet sie als Schauspielerin im Fernsehen, Kino und vor allem im Theater. 1999 wurde sie als beste Nachwuchsschauspielerin von der baskischen Schauspieler-Vereinigung Euskal Aktoreen Batasunak ausgezeichnet.

Sie unterrichtete an der Theaterschule Zurriola in Donostia / San Sebastián.

Sie schrieb Drehbücher für den baskischen Fernsehsender ETB Basque, beispielsweise für die komödiantische Serie Wazemank, die Late-Night-Show Sorginen laratza und die Serien Brinkola und Martin. Für ihre Drehbücher zu Wazemank erhielt sie 2007 gemeinsam mit Mikel Pagadizabal den Fernsehpreis für baskische Kommunikation. Als Schauspielerin trat sie beim selben Sender in den Serien Aitaren Etxea (2015–2016) und Hondar Ahoak (2020) auf.

Mit dem Film Ione sube al cielo hatte sie 1999 ihr Kinodebüt. Herausragend in ihrer Filmografie außerhalb des Baskenlandes ist Loreak. Er wurde unter anderem beim Film-Festival von San Sebastián vorgestellt und 2015 als erster Film in baskischer Sprache für den Goya-Filmpreis in der Kategorie bester Film nominiert. Gleichrangig mit Itziar Aizpuru und Itziar Ituño wurde sie beim Tokio-Latin-Beat-Filmfestival als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Es folgten weitere Filme in baskischer und spanischer Sprache, unter anderem Ane (2020), Competencia oficial (2021), La ermita (2023) und El bus de la vida (2024). Außerhalb ihrer baskischen Heimat trat sie auf in den Serien Patria (2020), El internado: las cumbres (2023) und Cristóbal Balenciaga (2024). 2024 spielte sie ihre erste Hauptrolle in der Serie Querer bei Movistar+. Im Januar 2025 wurde sie dafür von der Asociación de Informadores Cinematográficos de España mit dem Premio Feroz als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Beim Filmfestival von San Sebastián 2025 war sie vierfach mit wesentlichen Rollen im offiziellen Programm vertreten: In Karmele, der Kinofassung des Romans Elkarrekin esnatzeko ordua von Kirmen Uribe, in Maspalomas, in Los domingos und in der Miniserie Zeru Ahoak. Los domingos gewann den Hauptpreis des Festivals, die Goldene Muschel.

Mögliche Verwechslung

Nagore Aranburu ist nicht identisch mit der gleichnamigen Ehefrau des Fußballspielers Xabi Alonso.

Werk

Filme

Kurzfilme

Algo para descongelar (2005). Regie Claus Groten El nunca lo haría (2009) Regie Anartz Zuazua Albaitari (2012) Regie Pablo Vijande Menéndez Zarautzen erosi zuen (2014). Miren. Regie Aitor Arregui. Haiku, 1975. (2016). Regie Andrés Daniel Sainz. Vatios (2022). Regie David Pérez Sañudo.

Fernsehen

Theater

Kutsidazu bidea, Ixabel (2003, Compañía Gorringo). Text-Adaption. Xabinaitor Ikuskizuna, beruhend auf einer Comic-Trilogie von Patxi Gallego (2010). Text-Adaption. Bodologuak (2012)

Auszeichnungen

1999 Preis für die beste Nachwuchs-Schauspielerin der Unión de Actores Vascos für die Rolle in Desperrados. 2007 Fernsehpreis für baskische Kommunikation für die Drehbücher zu Wazemank. 2014 Preis für die beste Schauspielerin für Loreak, beim Tokio Latin Beat Festival. 2024 Premio Feroz für die beste weibliche Hauptrolle in Querer. 2024 Premio Forqué für die beste Darstellerin in einem Serienschauspiel für die Rolle in Querer.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Person (Baskenland) Kategorie:Spanier Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau