mini|Südseite der Drusenfluh und Grüscher Älpli mini|Östlicher Hauptkamm des Rätikons, in der Mitte Sulzfluh und Drusenfluh mini|Kirchlispitzen, Girenspitz, Drusenfluh und Sulzfluh, aufgenommen von Sassauna mini|Blick vom Verajoch hinunter zur Zollhütte vor dem Schweizertor. Rechts von der Zollhütte erhebt sich senkrecht die Torkante zur Drusenfluh 2.827 m. Der Weiterweg führt über den Sattel, dem Öfapass, hinunter zur Lindauer Hütte. Rechts die Ausläufer der Kirchlispitzen. mini|Lindauer Hütte und Drei Türme mini|Drei Türme und rechts die Sporaplatte Die Drusenfluh-Gruppe ist eine Untergruppe des Rätikons nach der Alpengliederung der SOIUSA und auch entsprechend den Alpenvereinsführern. Es handelt sich um ein markantes Felsmassiv bestehend aus den Drei Türmen und der Drusenfluh am Hauptkamm des Rätikons. Es ist ein anspruchsvolles Klettergebiet, Wanderwege sind an den Rändern der Berggruppe. Am nördlichen Rand verläuft der Zentralalpenweg (Österreichischer Weitwanderweg 02), am südlichen Rand der Prättigauer Höhenweg (regionale Route 72).
Einordnung nach SOIUSA Nach der Einteilung der SOIUSA gehört der Rätikon zu den Zentralen Ostalpen. Die Drusenfluh-Gruppe ist flächenmäßig die kleinste von 14 Untergruppen des Rätikons. Einordnung nach SOIUSATeilIIOstalpenSektorII/AZentrale OstalpenAbschnitt15Westliche Rätische AlpenUnterabschnitt15.VIIIRätikonGruppeA.2Sulzfluh-Drusenfluh-GruppeUntergruppeA.2.cDrusenfluh-Gruppe
Lage und Umgrenzung Die Drusenfluh-Gruppe liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und im schweizerischen Kanton Graubünden, die Nordseite gehört zum Montafon, Gemeinde Tschagguns, die Südseite zum Prättigau, Gemeinde Schiers.
Die Umgrenzung der Drusenfluh-Gruppe verläuft von Norden im Uhrzeigersinn entlang der Linie Schweizertor – Zaluandabach bachaufwärts – Öfapass – Sporatobelbach – Obere Sporaalpe nahe der Lindauer Hütte – Drusentor – Falzipbach – Drusabach – Älplibach bachaufwärts – Schweizertor. Das Gebiet lässt sich klar abgrenzen und hat rund 14 km2, der maximale Durchmesser beträgt 5,7 km zwischen der Lindauer Hütte und dem Zusammenfluss des Drusabach und des Älplibachs. Der Hauptkamm des Rätikons ist hier zugleich Staatsgrenze mit einer Länge von rund 4,4 km Länge, es ist ein scharf geschnittener Grat, an der Südseite sind bis zu 600 m hohe senkrechte Felswände.
Umliegende Berggruppen Die Drusenfluh-Gruppe liegt zentral im Rätikon. Im Westen geht der Hauptkamm beim Schweizertor über zur Kirchlispitzengruppe mit den ähnlich aufgebauten schroffen Kirchlispitzen. Der Öfapass ist die Verbindung zur Berggruppe Golmer und Zerneuer Grat. Der Golm ist ein Wander- und Wintersportgebiet. Im Osten geht der Hauptkamm beim Drusentor weiter mit der Sulzfluh-Gruppe und der Sulzfluh. Im Süden bilden der Drusabach, der Falzipbach und die Carschina Furgga die Grenze zu Schafberg-Gruppe und Kreuz. Im Südwesten berührt die die Drusenfluh-Gruppe am untersten Älplibach noch kurz die Berggruppe Girenspitz-Sassauner-Grat.
Berge Markant sind die Drei Türme:
Großer Turm: 2830 m Mittlerer Turm: 2782 m Kleiner Turm: 2754 m
Die namensgebende Drusenfluh ist 2827 m hoch.
Weitere Gipfel sind:
Sporaturm 2489 m Gamsfreiheit (Rätikon) 2445 m Chläschi 2229 m Brägez 2150 m Die Sporaplatte ist eine weit sichtbare dreieckige Felsplatte mit einer Neigung von 35–45° an der Nordseite des Großen und Mittleren Turms. Die Oberseite der Platte ist 350 m breit, die Spitze des Dreiecks zeigt nach unten. Entstanden ist die Platte durch einen Bergsturz.
Almen und Hütten im Gebiet An der nordöstlichen Ecke liegen die Obere Sporaalpe (1739 m) und die Lindauer Hütte (1744 m). Die Carschinahütte (2230 m) liegt am Carschina Furgga (2221 m) im Osten auf der Schweizer Seite. Im Süden liegt die Drusa Alpe (1799 m). Im Südwesten liegen das Grüscher Älpli (1632 m) und die Pardutz Kletterhütte des Kletterclubs Rätikon.
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