Die SCHiCK Unternehmensgruppe ist ein deutsches Bauunternehmen mit Hauptsitz in Bad Kissingen.

Geschichte Das Bauunternehmen Anton Schick GmbH wurde am 4. Mai 1904 vom Steinmetzmeister Anton Schick in Bad Kissingen gegründet. In den Anfangsjahren war das Unternehmen an verschiedenen Bauprojekten beteiligt, darunter das Kurhausbad und das Postamt, die zur städtebaulichen Entwicklung von Bad Kissingen beitrugen.Steffen Hildenbrand: Bauunternehmen Schick feiert 120-jähriges Bestehen In: inFranken.de. 7. August 2024, abgerufen am 17. September 2025.

In den 1970er-Jahren nahm das Unternehmen eine Betonmischanlage sowie ein Fertigteilwerk in Betrieb. Im Jahr 1983 erfolgte der Umzug nach Albertshausen, wo ein Spannbetonwerk errichtet wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Leistungsspektrum durch die Neugründung der Burger Bau GmbH und der Schick Industriebau GmbH sowie durch die Übernahme der Hans Holzner Baugesellschaft ausgebaut.

Im Januar 2023 wurde die Schick Unternehmensgruppe von der international tätigen Habau Group übernommen. Nach Neustrukturierung der Gesellschaften der Gruppe erreichte die Anton Schick GmbH im Geschäftsjahr 2023/24 Umsatzerlöse in Höhe von knapp 179 Millionen Euro.

Heute ist das Unternehmen in den Bereichen Hochbau, Betonfertigteilbau, Tiefbau, Transportbeton und Brückenbau tätig.

Unternehmensstruktur Zur Unternehmensgruppe gehört neben der Anton Schick GmbH auch die Burger Bau GmbH, die Schick Industriebau GmbH und die Hans Holzner Baugesellschaft mbH. Neben dem Hauptsitz der Anton Schick GmbH in Bad Kissingen unterhält das Bauunternehmen weitere Niederlassungen in Meiningen, Hanau, München und Rosenheim.

Bauvorhaben Die Unternehmensgruppe war an folgenden Bauprojekten beteiligt:

Jüdisches Museum, Frankfurt am Main – Rohbau und Sichtbetonfassade. Terminal 3, Flughafen Frankfurt Main – Bau der Piers J & H mit Y‑Stützen, moderner Wandschalung und Fertigteilintegration. Erweiterung Diesterwegschule, Frankfurt am Main – Neubau mit Schul- und Unterrichtsinfrastruktur. Bruckmühler Straße in Heufeld – Tiefbau-Sanierung einer zentralen Verkehrsleitung. Strahlenklinik der Universität Würzburg – Errichtung eines Spezialbaus für medizinische Nutzung. Campus Rhön-Klinikum in Bad Neustadt a. d. Saale – Erweiterung einer medizinischen Einrichtung. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Forschungsbau für die Technische Chemie. Rekonstruktion der Neuen Frankfurter Altstadt („Dom-Römer-Viertel“) – Arbeiten im denkmalgeschützten Umfeld. ProfiCamp Eintracht Frankfurt – Neubau des Trainings- und Verwaltungszentrums. Vereinszentrum am Riederwaldstadion, Frankfurt am Main – Ausbau der Infrastruktur von Eintracht Frankfurt. Sanierung / Neubau Neustädter Rathaus in Hanau – Rathaussanierung. Produktions- & Büroflächen TRIPS in Grafenrheinfeld – Neubau eines Firmengebäudes. Wohnquartier Hanauer Straße in München – Wohnbauprojekt mit 126 Wohneinheiten. Josef-Schwarz-Schule in Heilbronn – Rohbau eines Schulneubaus.

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Einzelnachweise

Kategorie:Unternehmen (Bad Kissingen) Kategorie:Bauunternehmen (Deutschland) Kategorie:Unternehmensgründung 1904