Resident Evil ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Regisseur Zach Cregger, der am 18. September 2026 in den US-amerikanischen Kinos gestartet ist. Es handelt sich um eine Adaption der gleichnamigen Videospielreihe, die eine von den bisherigen Verfilmungen unabhängige Geschichte erzählt. Die Hauptrolle übernahm Austin Abrams.

Handlung Als der Krankenhauskurier Bryan ein Organ ausliefert, erhält er einen weiteren Auftrag, eine Kühltasche ans Krankenhaus in Raccoon City zu liefern. Da seine Freundin ihm gerade mitgeteilt hat, dass sie schwanger ist, will er eigentlich schnell nach Hause. Er nimmt den Auftrag aber trotzdem an. Auf der vereisten Straße durch einen Wald läuft ihm plötzlich eine blutüberströmte Frau vors Auto, die er in sein Auto bringt. Als ein Polizist ihn anhält, bugsieren sie die Frau in das Polizeiauto. Dieses fährt vor Bryan, landet kurz darauf aber im Straßengraben. Bryan nimmt die Pistole des toten Polizisten und muss die Frau erschießen, als sie ihn angreift. In der Distanz sieht er die Lichter einer Farm, zu der er sich daraufhin aufmacht. Auf dem Grundstück angekommen verfolgt ihn ein Hund in eine Scheune. Dieser entpuppt sich aber als mutiert und greift mit Tentakeln an, sodass Bryan den Hund erschießen muss. In dem Wohnhaus nimmt er ein Jagdgewehr und kommt auf der Suche nach Munition ins Schlafzimmer, wo er den angreifenden Ehemann erschießt. Die Frau kommt auch dazu und er schießt auf ihren Kopf, doch daraufhin verschmelzen beide Körper zusammen.

Bryan flieht zurück zur Straße und folgt ihr bis zu einem Tunnel, der am anderen Ende von einem Wohnwagen versperrt ist. Darin findet er ein weinendes Mädchen, das er zunächst zu trösten versucht. Doch sie ist mutiert und greift ihn an, sodass er sie erschießt. Dabei wird er aber von ihr gebissen. Außerhalb des Tunnels erscheinen Paul und Maxine, zwei Wissenschaftler der Umbrella Corporation, die Bryan nach Raccoon City fahren. Paul erklärt, dass ein Laborunfall den Ausbruch der Seuche verursacht hat, in der Kühltasche sich aber eine Komponente für das Heilmittel befinde. In der Stadt werden Maxine und Paul von Tentakeln Mutierter getötet und Bryan muss von der um weitere Körper angewachsenen Masse in die Kanalisation fliehen. Dort begegnet er einem riesigen Übergewichtigen, aus dessen Bauch Ratten herausbrechen, die verschmelzen. Wieder oben auf der Straße beobachtet er, wie Mutanten auf den Dächern, um an ihn zu gelangen, herunterspringen. Dabei zerplatzen sie auf dem Boden und stehen nicht wieder auf.

Weil die Eingangshalle des Krankenhauses mit Mutanten gefüllt ist, betritt er das Parkhaus, in dem der Aufzug nicht kommt. Er bemerkt, dass eine Infektion der Bisswunde sich weiter über seinen Arm ausgebreitet hat und nimmt auf seinem Smarty eine Abschiedsbotschaft für seine Freundin auf. Über die Sprechanlage meldet sich ein Wissenschaftler aus dem Labor und erklärt Bryan, er müsse die Treppen bis zum 24. Stock nehmen, dort über eine Brücke zum Nebengebäude gehen und dann weiter zum 28. Stock, wo sich das Labor befindet. Nach ein paar Etagen nimmt er aber den Aufzug, bis auflösende Säure durch Decke und Boden tropfen. Bryan kann sich auf eine höhere Etage retten und dort einen Mutanten, der die Säure erbricht, gegen die Körpermasse, die ihn im Aufzugschacht verfolgt, einsetzen. Auf einem Lageplan sieht er, dass er die Brücke durch die Entbindungsstation erreiche. In dieser entsteigen den Blutblasen mutierte Babys und Männer. Bryan flüchtet auf eine vorstehende Kante der zerstörten Brücke und versperrt die Tür der Entbindungsstation. Die Mutanten aus dieser lässt er, als die Körpermasse die Hausfassade darunter nach oben klettert, auf diese herunterfallen.

Bryan erreicht schließlich das Labor und kann die Lieferung einem Wissenschaftler übergeben. Da das Heilmittel bis auf diese bereits vorbereitet ist, kann es in Minuten fertiggestellt werden. Gerade da zeigt sich, dass seine Arme und Beine infiziert sind und sich zu Tentakel formen. Die Wissenschaftler, die nacheinander versuchen, die fallengelassene Spritze mit dem Heilmittel wieder an sich zu nehmen, fleht Bryan an, ihm das Heilmittel zu spritzen, währen seine mutierten Extremitäten diese angreifen und töten. Schließlich befindet er sich auf einer Strebe des Gerüsts außerhalb des Labors und tötet dort den letzten Wissenschaftler, wodurch auch die Spritze in die Tiefe fällt. In der Luft erscheint ein Helikopter der Nationalgarde mit einem Scheinwerfer auf den mutierten Bryan gerichtet.

Produktion mini|hochkant|Regisseur Zach Cregger Bei Resident Evil handelt es sich um eine eigenständige Filmadaption der gleichnamigen Videospielreihe, die seit 1996 von Capcom veröffentlicht wird und die Genres Horror, Action und Science-Fiction miteinander vereint. Als Regisseur fungierte der für Barbarian (2022) und Weapons (2025) bekannte Filmemacher Zach Cregger, der selbst ein langjähriger Fan der Videospiele ist und gemeinsam mit Shay Hatten das Drehbuch schrieb. Die Produktion und Finanzierung übernahm das deutsche Filmunternehmen Constantin in Zusammenarbeit mit PlayStation Productions. Bereits seit den späten 1990er Jahren hält Constantin die Adaptionsrechte der Videospielvorlage und verantwortete so auch die vorherigen Verfilmungen, die zusammen über 1,2 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen einspielen konnten.

Im Bietergefecht um die Filmrechte setzte sich Sony gegen die Konkurrenten Warner Bros. und Netflix durch. Anders als bei den vorherigen Resident-Evil-Filmen übernahm diesmal allerdings nicht das hauseigene Tochterunternehmen Screen Gems, sondern Columbia Pictures die Produktion. Cregger allein erhielt für seine Beteiligung rund 20 Millionen US-Dollar. Er selbst beschrieb den Film als Reboot, das zu den Horrorwurzeln der Videospielvorlage zurückkehren und diese mit Elementen des Survival-Thrillers kombinieren sollte. Auch wenn dabei eine neue Geschichte mit eigenständigen Figuren erzählt wird, wollte Cregger die bereits aufgestellten Regeln des Resident-Evil-Universums nicht verletzen.

Die Hauptrollen wurden mit Austin Abrams, der bereits in Creggers Vorgängerfilm Weapons mitgewirkt hatte, und Paul Walter Hauser besetzt.

Die Dreharbeiten mit Kameramann Dariusz Wolski fanden von Oktober 2025 bis Januar 2026 in der tschechischen Hauptstadt Prag statt.

Der Film kam am 18. September 2026 in die US-amerikanischen Kinos, auch im IMAX-Format.

Rezeption

Oliver Armknecht lobt bei film-rezensionen, dass der Film humorvoll und der Hauptdarsteller talentiert sei.

Markus Trutt sieht bei Filmstarts im Film eine gelungene Adaption der Spielvorlage. Er kritisiert jedoch, dass die Komik dem Grusel im Weg stehen würde.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Science-Fiction-Film Kategorie:Thriller Kategorie:Videospielverfilmung Kategorie:Resident Evil