mini|hochkant|Maciej Srebro (2017) Maciej Edward Srebro (* 19. Februar 1966 in Posen) ist ein polnischer Politiker (ZChN) und Wirtschaftsmanager. Er gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm in der I. Wahlperiode an. 1999/2000 war er Minister für Post- und Telekommunikation.
Leben und Beruf Srebro schloss 1989 sein Jurastudium an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen ab. Er absolvierte zudem das Advanced Management Program der IESE Business School und wurde später Vizepräsident von deren polnischer Alumni-Vereinigung.„Alumni Chapter Board“ auf www.iese.edu, abgerufen am 15. September 2025. Beruflich war er als Rechts- und Finanzberater tätig. In den 1990er Jahren war er Vorstandsvorsitzender einer Wirtschaftsrechtskanzlei. 1998/99 war er zudem Vorstandsmitglied der Agencja Rozwoju Przemysłu. Von 2000 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsrechtsgesellschaften Synergies und Goodwill Investment & Finance. 2006 wurde er Vorstandsvorsitzender des Telekommunikationsunternehmens TK Telekom.„Maciej Srebro prezesem Telekomunikacji Kolejowej“ auf www.wirtualnemedia.pl, abgerufen am 15. September 2025. Von August 2008 bis März 2009 war er in gleicher Position bei Biatel tätig.„Biatel rozważa wejście na GPW“ auf www.money.pl, abgerufen am 15. September 2025. Seither ist er als Geschäftsführer kleinerer Gesellschaften tätig.
Srebro ist Mitglied des Opus Dei.„Państwo pod wezwaniem. Kto w Polsce może rozliczać członków Opus Dei?“ auf krytykapolityczna.pl, abgerufen am 15. September 2025. 2004 war er an der Gründung der Gesellschaft Rodzice dla Szkoły beteiligt, die die Finanzierung der vom Opus Dei betriebenen Schulen unterstützt.„Nowy wspaniały Józefów“ auf www.wprost.pl, abgerufen am 15. September 2025. Bis 2005 war er deren Präsident. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.
Politik Nach der politischen Wende in Polen wurde Srebro bei der ersten vollkommen freien Wahl 1991 als Kandidat der Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe auf der Liste des Wahlbündnisses Wyborcza Akcja Katolicka im Wahlkreis Kalisz in den Sejm gewählt.Ergebnis im Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 456. Bei der Parlamentswahl 1993 kandidierte er nicht erneut. Von März 1999 bis März 2000 war er Minister für Post- und Telekommunikation im Kabinett von Jerzy Buzek.„Rząd Jerzego Buzka“ auf www.poprzedniastrona.premier.gov.pl, abgerufen am 15. September 2025.
Weblinks
Biogram beim Sejm, abgerufen am 19. Juni 2025.
Einzelnachweise
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