mini|Timba Bema Timba Bema (geb. in Douala) ist ein kamerunischer Schriftsteller. Für sein Langgedicht Les seins de l’amante erhielt er 2018 den Grand Prix littéraire d’Afrique noire. Sein Band Sauver la ville (2022) wurde in Le Monde Afrique als „poetische Odyssee“ über den ernüchterten Blick auf das heutige Douala besprochen. 2024 erschien sein Roman La maladie sans nom.

Leben Bema wurde im historischen Stadtteil Bali der Metropole Douala geboren und wuchs dort auch auf. Im Jahr 2001 zog er zum Studium der Wirtschaft nach Nantes um und verbrachte anschließend Zeit in Paris. 2007 ließ er sich in Lausanne nieder, wo er seither lebt und wirkt. Er initiierte zudem die Netzzeitschrift Revue des Citoyens des Lettres.

Wirken Bema veröffentlicht Lyrik, Prosa und Essays und tritt regelmäßig im frankofonen Raum auf; 2020 präsentierte er zusammen mit Henri-Michel Yéré eine zweisprachige Lesung in Basel. Für Les seins de l’amante wurde er 2018 mit dem Grand Prix littéraire d’Afrique noire ausgezeichnet (gemeinsam mit Armand Gauz). In Sauver la ville thematisiert er in einer poetischen Rückkehrer-Erzählung die gesellschaftliche Enttäuschung seiner Heimatstadt Douala; Le Monde Afrique sprach von einer „odyssée poétique“. 2024 folgte der Roman La maladie sans nom, vorgestellt im Journal Afrique von TV5 Monde. Als Essayist veröffentlicht Bema u. a. in der Schweizer Tageszeitung Le Courrier. Zudem veröffentlicht er Beiträge in der Kulturzeitschrift Africultures.

Einzelnachweise

Kategorie:Lyrik Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Kameruner Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann