In der Liste der Kulturdenkmale in Donaueschingen sind die Kulturdenkmale der Stadt Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Kulturdenkmale nach Ortsteilen Aasen

Donaueschingen Die Stadt am Ursprung der Donau kam schon 1488 in den Besitz der Fürstenberger. Die regelmäßige Anlage im östlichen Teil des Stadtkerns und die dort versammelten herrschaftlichen Bauten gehen aber im Wesentlichen auf die rege Bautätigkeit nach 1723 zurück, als Fürst Joseph Wilhelm Ernst seine Residenz von Stühlingen nach Donaueschingen verlegte. Schloss und Stadtkirche bilden den Kern dieser neuen Stadtanlage. Die ehem. Hofkirche wurde – weithin sichtbar – auf dem Quellhügel der Donau errichtet. Von Süden, jenseits der Brigach kommend, führt die Josephstraße auf sie zu und mündet dort in die von Westen nach Osten verlaufende Achse der Karl- bzw. Fürstenbergstraße. In der Joseph- und in der Karlstraße ist die städtebauliche Anlage des 18. Jhs. mit ihrer traufständigen zweigeschossigen Bebauung deutlich ablesbar. An der Haldenstraße, die von Westen auf den Haupteingang des Schlossparks zuführt, sind die stattlichen barocken Walmdachbauten des Fürstlich Fürstenbergischen Archivs und der Hofbibliothek (urspr. Regierungsgebäude) sowie das ehem. Rentamt aufgereiht. Der sog. Neubau, als Wohnkomplex für die fürstlichen Beamten er richtet, liegt der Brigachbrücke gegenüber und beherrscht den Postplatz. Nördlich von Schloss und Schlosspark sind weitere Bauten der Residenz gruppiert: die rechteckige Anlage des Karlsplatzes mit dem Bau der F. F. Sammlungen, an der Fürstenbergstraße erstreckt sich der Gebäudekomplex des fürstlichen Reitstalls. Schloss und Schlosspark bilden einen eigenen Bezirk. Das Grundkonzept des Parks geht auf das frühe 19. Jh. zurück, als das sumpfige Gelände zwischen Brigach und Breg in eine künstliche Landschaft mit ausgedehnten Wasserflächen umgewandelt wurde. Das heutige malerische Erscheinungsbild der Anlage mit Weihern, ausgedehntem Wegenetz, zahlreichen Denkmälern, dem Brunnenrondell der Donauquelle u. a. m. ist vor allem das Ergebnis umfassender Um- und Neugestaltungen im späten 19. Jh. Am Rande des Parks liegen das Gesellschaftshaus bzw. Museum und die Neue Orangerie. Der östliche Teil des Stadtkerns mit Schloss und Schlosspark vermittelt damit ein anschauliches Bild vom Ausbau Donaueschingens zur Residenzstadt der Fürsten von Fürstenberg im 18. und 19. Jahrhundert.

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Hubertshofen

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Einzelnachweise

Donaueschingen