Alexanderplatz überrumpelt ist ein Kurzdokumentarfilmfragment von Peter Pewas von 1932/1934.
Inhalt Gezeigt werden Alltagsszenen in Berlin, Warenhäuser mit Leuchtreklamen, spielende Kinder in Trümmergrundstücken in einem Mietskasernenviertel,Alexanderplatz überrumpelt Berlinale 2018, mit einem Szenenfoto
„Bilder von Pferdkutschen, regennassen Straßen, einer Dampflok auf der Hochbahn, Passanten. Ein Fackelzug, bei dem nur die bewegten Lichter, kaum aber Gesichter sichtbar sind, (...) eine Frau, die Holzstückchen in einen Sack sammelt, wartende Kunden vor einer Fleischerei, spielende Kinder, einen Aufmarsch der SA“.Zitiert aus: Rolf Schenk: Peter Pewas DEFA-Stiftung, 2021, abgerufen am 11. September 2025
Hintergründe
Der junge Gebrauchsgrafiker Peter Pewas hatte seit 1932 mit einer kleinen Handkamera Alltagsszenen in Berlin aufgenommen. 1934 wurde er dabei verhaftet und der Film beschlagnahmt. Dieser wurde entwickelt und ihm danach wieder zurückgegeben. Peter Pewas hat ihn nicht fertiggestellt. Er wurde nach 1946 ein bekannter Filmregisseur.
Die erhaltenen Filmreste von Alexanderplatz überrumpelt wurden 2017 (wahrscheinlich erstmals) im Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum in Berlin gezeigt und 2018 bei der Retrospektive der Berlinale. Sie sind auch auf der DVD Peter Pewas. Filme 1932–1967 enthalten.
Rezeption Der Filmhistoriker Günter Agde beschrieb diesen ersten Film von Peter Pewas 2017 so
Literatur Ulrich Kurowski, Andreas Meyer: Der Filmregisseur Peter Pewas. Materialien und Dokumente. Spiess, Berlin 1981. S. 20–25, mit ausführlichen Informationen über diesen Film
Weblinks
Alexanderplatz überrumpelt Filmportal
Alexanderplatz überrumpelt (1934) Kino & co. Abgerufen am 9. September 2025
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Filmtitel 1934 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Kultur (Berlin) Kategorie:Alexanderplatz Kategorie:Unvollendeter Film