mini|Die Sarkophage der polnischen Exilpräsidenten Stanisław Ostrowski und August Zaleski Der Panteon Wielkich Polaków (übersetzt etwa: Pantheon bedeutender Polen) ist eine Begräbnis- und Gedenkstätte für polnische Patrioten und Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft. Ebenso fanden hier einige Opfer des Flugzeugabsturzes von Smolensk im Jahr 2010 ihre letzte Ruhestätte. Die erste Bestattung fand im Jahr 2006 statt. Später kam es auch zu Umbettungen. Der Pantheon befindet sich im Kellergeschoss des Tempels der Göttlichen Vorsehung in Warschauer Distrikt Wilanów. Die Anlage verfügt über 300 Nischen für Särge oder Urnen. Über die Beisetzung entscheidet der Metropolit des Erzbistums Warschau.Włodzimierz Szczepański, Tutaj powstaje drugi Wawel. "Panteon Wielkich Polaków" ma 300 miejsc. "Nie ma mowy o... rezerwacji", 5. Januar 2017, naTemat (in Polnisch, abgerufen am 10. September 2025) Die Präsidenten der Republik Polen im Exil wurden in einem separaten Mausoleum bestattet. Die bislang letzte Bestattung (Jadwiga Puzynina) fand im Februar 2025 statt.Prof. Jadwiga Puzynina spocznie w Panteonie Wielkich Polaków, 12. Februar 2025, Onet.pl (in Polnisch, abgerufen am 10. September 2025)

Bestattete Marian Duś (1938–2021), Weihbischof der Erzdiözese Warschau Józef Joniec (1959–2010), Priester Zofia Korbońska (1915–2010), polnische Unabhängigkeitsaktivistin, Ehefrau von Stefan Korboński Stefan Korboński (1901–1989), Jurist und Regierungsdelegierter Longin Komołowski (1948–2016), stellvertretender Premierminister Zdzisław Król (1935–2010), Priester und Postulator Andrzej Kwaśnik (1956–2010), Priester und Kaplan Ryszard Peryt (1947–2019), Hochschullehrer für Theater Zdzisław Peszkowski (1918–2007), Prälat Jadwiga Puzynina (1928–2025), Sprach- und Literaturwissenschaftlerin Krzysztof Skubiszewski (1926–2010), Völkerrechtsjurist und Politiker Zygmunt Szadkowski (1915–2006), Vorsitzender des Nationalrats (mit seiner Frau, Wanda Szadkowska, 1912–1999) Jan Twardowski (1915–2006), Priester und Dichter Wiktor Węgrzyn (1939–2017), Auswanderungsaktivist und Gründer der Katyn-Motorradrallye

Mausoleum der Präsidenten der polnischen Exilregierung Am 12. November 2022 wurden das Mausoleum und die dazugehörige Gedenkkammer eröffnet. Das Mausoleum beherbergt sechs Sarkophage. Vier von ihnen enthalten die sterblichen Überreste der Präsidenten: Ryszard Kaczorowski (1919–2010) mit seiner Frau Karolina Kaczorowska (1930–2021) Stanisław Ostrowski (1892–1982) Władysław Raczkiewicz (1885–1947) August Zaleski (1883–1972) Zwei leere Sarkophage erinnern an die Präsidenten: Edward Raczyński (1891–1993) Kazimierz Sabbat (1913–1989)

Siehe auch Wawel-Schloss, Ruhestätte polnischer Könige und Politiker

Weblinks

Panteon Wielkich Polaków, www.centrumopatrznosci.pl (in Polnisch, abgerufen am 10. September 2025) Mauzoleum Prezydentów RP na Uchodźstwie, www.centrumopatrznosci.pl (in Polnisch, abgerufen am 10. September 2025)

Einzelnachweise

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