mini|Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes Baptist mit Ehrenmal Die Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes Baptist im Ortsteil Rosenberg der Stadt Sulzbach-Rosenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz zählt zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern. Zu dem Pfarramt Sulzbach-Rosenberg-Johanniskirche gehören die Kirchengemeinden Sulzbach-Rosenberg St. Johannis und Poppenricht.

Geschichte Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes Baptist ist im Kern gotisch, das Langhaus wurde um 1700 nach Westen verlängert.

1542 wurde im Fürstentum Pfalz-Neuburg, wozu Sulzbach und Rosenberg damals gehörten, per Dekret die Reformation eingeführt. Die Johanniskirche wurde durch ein Edikt Christian Augusts von Pfalz-Sulzbach von 1653 bis 1899 geimeinsam von Katholiken und Protestanten als Simultankirche genutzt. 1899 wurde eine separate katholische Pfarrkirche Herz-Jesu in Rosenberg fertiggestellt.

Eine weitere Erweiterung von St. Johannes Baptist erfolgte um 1909/10.

Baubeschreibung Die Kirche ist in der Liste der Baudenkmäler in Sulzbach-Rosenberg folgendermaßen beschrieben:

Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes Baptist: Verputzter Massivbau mit Satteldach, Turm mit Spitzhelm und Eckquaderung sowie eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor mit Strebepfeilern und Maßwerkfenstern, im Kern gotisch, Langhaus um 1700 nach Westen verlängert, weitere Erweiterung 1909/10; mit Ausstattung

Orgel mini|Orgelprospekt um 1800, Werk 1998 Deininger und Renner (18/II/P)Um 1800 errichtete der Orgelbauer Andreas Weiß eine Orgel, von der der Prospekt erhalten ist. 1909 erfolgte ein Neubau durch Johannes Strebel (9/II/P) und 1972 ein Umbau mit Erweiterung auf 12 Register durch G. F. Steinmeyer.Michael Bernhard: Orgeldatenbank Bayern, Version 5, 2009.

1998 erfolgte ein Neubau durch Deininger & Renner mit 18 Registern auf zwei Manualen und Pedal.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 9. September 2026. I Hauptwerk C–g3 Prinzipal 8′ Rohrflöte 8′ Oktave 4′ Koppelflöte 4′ Quinte ′ Superoktav 2′ Vorabzug Mixtur IV 2′ Tremulant II Schwellwerk C–g3 Gedeckt 8′ Salicional 8′ Prinzipal 4′ Holzflöte 4′ Nasard ′ Flageolet 2′ Terz ′ Quinte ′ Tremulant Pedal C–f1 Subbaß 16′ Offenbaß 8′ Choralbaß 4′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Bemerkungen: Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur, Spielschrank, Rokokoprospekt Anmerkungen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Amberg-Sulzbach Johannes Baptist Johannes Baptist Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche Kategorie:Ehemalige Simultankirche Kategorie:Kirchengebäude des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Cham/Sulzbach-Rosenberg/Weiden Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Gotisches Bauwerk in Bayern Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Disposition einer Orgel