Przemysław Wojciech Sytek (* 25. März 1959 in Posen) ist ein polnischer Politiker (KPN, AWS, KPN-OP, NP, KORWiN, ZChR). Er gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm der Republik Polen in der I. Wahlperiode an.

Leben und Beruf Przemysław Sytek absolvierte ein Ingenieurstudium im Bereich Baumaschinen und -fahrzeuge an der Technischen Universität Posen, das er 1983 abschloss. Später machte er sich selbständig.

Politik Sytek wurde bei der ersten vollständig freien Parlamentswahl für die Konfederacja Polski Niepodległej (KPN) im Wahlkreis Kalisz in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 457. Bei der Wahl 1993 wurde er nicht wiedergewählt, da die KPN im Wahlkreis Kalisz kein Mandat erhielt.Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 651. Bei der Sejmwahl 1997 kandidierte er erfolglos im Wahlkreis Posen für das Wahlbündnis Akcja Wyborcza Solidarność, an dem sich die KPN beteiligt hatte.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. Von Februar 2001 bis 2005 war er Vorsitzender der KPN-Abspaltung Konfederacja Polski Niepodległej – Obóz Patriotyczny. Bei der Europawahl 2004 kandidierte er für die KPN-OP auf der Liste der Konfederacja Ruch Obrony Bezrobotnych, die aber mit nur 0,6 % der Stimmen an der 5-%-Hürde scheiterte.Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9557.

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 kandidierte er, inzwischen Parteilos, für die Prawo i Sprawiedliwość (PiS) als Gemeindevorsteher von Czerwonak, unterlag mit 20,7 % aber dem Amtsinhaber Mariusz Poznański (PO).Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. 2009 wurde er örtlicher Vorsitzender der neugegründeten Naprzód Polsko, die sich jedoch bereits 2010 wieder auflöste. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 kandidierte er erfolglos für das Wahlkomitee „Wspólnota Patriotyzm Solidarność“ zum Sejmik der Woiwodschaft Großpolen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. Zudem bewarb er sich für das Wahlkomitee „Mała Wspólna Ojczyzna“ als Gemeindevorsteher der Stadt Obrzycko, konnte aber lediglich 7,6 % der Stimmen auf sich vereinen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. Bei der Parlamentswahl 2015 kandidierte er ebenso ohne Erfolg für die Koalicja Odnowy Rzeczypospolitej Wolność i Nadzieja (KORWiN) zum Sejm,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. wie bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 für die PiS zum Stadtrat von Posen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025. 2020 wurde er Vorsitzender der Zjednoczenie Chrześcijańskich Rodzin in der Region Posen.„Szybki rozwój polskich chadeków. Poznańskie Zjednoczenie Chrześcijańskich Rodzin ma nowego przewodniczącego“ auf ngopole.pl, abgerufen am 9. September 2025. Für diese kandidierte er bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 auf der Liste des Wahlkomitees „Zjednoczona Prawica – Poznań“, wurde aber erneut nicht in den Posener Stadtrat gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. September 2025.

Ehrungen 2022 Ritterkreuz des Ordens Polonia RestitutaVerleihnachricht in Monitor Polski 2022, S. 1142.

Weblinks Biogram beim Sejm, abgerufen am 12. Mai 2025.

Einzelnachweise

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