André Kröning (* 23. Oktober 1962) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang Kröning entstammt der Jugend von Fortuna Köln und rückte als Teenager in die Amateurmannschaft des Klubs auf, die in der fünftklassigen Landesliga Mittelrhein antrat. Parallel gehörte er zeitweise zum Kader der von Martin Luppen trainierten Wettkampfmannschaft, für die er während der Spielzeit 1980/81 bei der 1:3-Auswärtsniederlage beim seinerzeitigen Spitzenreiter VfL Osnabrück am 26. September 1980 zu einem Kurzeinsatz in der Nordstaffel der 2. Bundesliga als Einwechselspieler für Hans-Peter Mentzel kam. In der folgenden Saison kam er zu fünf weiteren Spieleinsätzen in der nun eingleisigen 2. Bundesliga. Später wechselte er zum 1. FC Köln, für dessen Amateurmannschaft er in der drittklassigen Oberliga Nordrhein auflief. 1986 wechselte er innerhalb der Liga zum SC Viktoria Köln, mit dem er sich regelmäßig im vorderen tabellenbereich platzierte.

1989 schloss sich Kröning dem Ligakonkurrenten BVL Remscheid an. Nach einem fünften Tabellenplatz am Ende der Spielzeit 1989/90 fusionierte der Klub mit dem Ortsrivalen VfB Remscheid zum FC Remscheid, mit dem er als Meister der Spielzeit 1990/91 in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga einzog. Hier bestritt er alle acht Partien gegen den späteren Mitaufsteiger VfL Wolfsburg sowie den 1. SC Göttingen 05, den SC Verl und Tennis Borussia Berlin und trug mit zwei Toren zum Aufstieg in die Zweitklassigkeit bei. Mit dem Neuling schaffte er in der nach der Wiedervereinigung in zwei Staffeln ausgetragenen Spielzeit 1991/92 in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt. In der mit 46 Spieltagen folgenden Mammutsaison kam er unter Detlef Pirsig und dessen Nachfolger Dietmar Schacht an der Seite von Carsten Pröpper, André Stocki, Zdenko Kosanović und Viktoras Bridaitis in 42 Saisonspielen zum Einsatz. Zeitweise Tabellenletzter gehörte der Klub am Saisonende zu den sieben Absteigern aus dem Unterhaus.

Kröning wechselte nach dem Zweitligaabstieg in die viertklassige Verbandsliga Mittelrhein zu Winfriedia Mülheim. Mit dem von Spielhallenbesitzer Theo Seuffert finanzierten Klub gelang 1994 die Qualifikation für die nach der Einführung der Regionalliga viertklassige Oberliga Nordrhein. Anschließend kam es zu Turbulenzen im Umfeld des Vereins, in dessen Folge Seuffert sein Engagement beendete und Kröning wie etliche weitere Leistungsträger den Klub verließen. Er schloss sich dem aus der Fusion des SC Brück mit dem SC Viktoria Köln entstandenen SCB Viktoria Köln in der Regionalliga West/Südwest an. Anfangs in der Spielzeit 1994/95 beim Drittligisten unter Trainer Klaus Bruckmann Stammspieler rückte er nach einem Trainerwechsel zu Hans-Werner Moors im weiteren Saisonverlauf ins zweite Glied und schwankte auch unter dem dritten Trainer Tony Woodcock zwischen Startelf und Ersatzbank, als er mit der Mannschaft den Klassenerhalt verpasste. Anschließend ging er zu Germania Teveren in die Oberliga Nordrhein und stieg mit dem Klub als Meister der Viertligasaison 1995/96 vor seinem Ex-Klub FC Remscheid in die Regionalliga auf. Ab 1997 ließ er beim SSV Körrenzig seine aktive Laufbahn im unterklassigen Amateurbereich ausklingen.

Später war Kröning als Trainer für verschiedene Klubs im Amateurbereich tätig.

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