mini|Südwest- und Südostfassade 2016 Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude Mühlenstraße 26 in der niedersächsischen Gemeinde Scheeßel wurde am Anfang des 17. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Es wurde 1841 versetzt. Aktuell (2025) wird es zum Wohnen und gewerblich genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Scheeßel).

Geschichte und Beschreibung Scheeßel wurde 1205 als Archidiakonat genannt und gehört zum heutigen Landkreis Rotenburg (Wümme).

Das eingeschossige, giebelständige Gebäude als Zweiständer-Hallenhaus in Fachwerk mit Steinausfachungen, reetgedecktem Krüppelwalmdach, Niedersachsengiebel mit Uhlenloch, Pferdeköpfen und der später verglasten Grooten Door mit Korbbogen, wurde im Kern 1708 gebaut, dann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umgebaut und schließlich 1841 umgesetzt; der Wohngiebel wurde massiv ersetzt. Das Innengerüst blieb im Dielenbereich zum Teil erhalten.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… ein regionstypisches Hallenhaus des 18. Jahrhunderts in Zweiständerkonstruktion.“

Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Scheeßel Kategorie:Bauernhaus in Niedersachsen Kategorie:Wohngebäude in Niedersachsen Kategorie:Fachwerkhaus in Niedersachsen Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren