mini|Irenosen Okojie Irenosen Iseghohi Okojie ist eine nigerianisch-britische Schriftstellerin von Romanen und Kurzgeschichten, deren Arbeiten für experimentelle, spekulative Erzählweisen bekannt sind. 2018 wurde sie als Fellow in die Royal Society of Literature gewählt. Für die Kurzgeschichte „Grace Jones“ wurde sie 2020 mit dem AKO Caine Prize for African Writing ausgezeichnet.
Leben Okojie wurde in Nigeria geboren und zog im Alter von acht Jahren nach England. Sie besuchte u. a. Gresham’s in Holt (Norfolk), St Angela’s Convent School in East London sowie zeitweise das Stamford Boarding School for Girls. Sie studierte an der London Metropolitan University Kommunikations- and Bildwissenschaften. Sie lebt und arbeitet in London.
Wirken Ihr Debütroman Butterfly Fish wurde 2016 mit einem Betty-Trask-Award der Society of Authors ausgezeichnet. Der Erzählband Speak Gigantular (2016) stand 2017 auf der Shortlist des Jhalak Prize. 2019 folgte bei Dialogue Books die zweite Kurzgeschichtensammlung Nudibranch. In ihren Texten lotet Okojie wiederholt die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit aus und verbindet Surreales mit poetischer Bildsprache. Für die in Nudibranch enthaltene Geschichte Grace Jones erhielt sie 2020 den AKO Caine Prize. Im Jahr 2021 wurde sie für ihre Verdienste um die Literatur als Member of the Order of the British Empire (MBE) ausgezeichnet. Seit 2018 gehört sie als Fellow der Royal Society of Literature der britischen Schriftstellerakademie an. In den 2020er-Jahren war sie überdies als deren stellvertretende Vorsitzende tätig. Ihr Roman Curandera erschien 2024 bei Dialogue Books. Außerdem gründete und leitet sie das afrofuturistische Festival Black to the Future, das in Zusammenarbeit mit der Royal Society of Literature und der British Library stattfindet.
Einzelnachweise
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