Die Landtagswahl in Sachsen 1920 fand am 14. November 1920 statt und war die erste Landtagswahl im Freistaat Sachsen in der Weimarer Republik. Wie bei allen Landtagswahlen im Freistaat Sachsen der Weimarer Republik wurden die Sozialdemokraten stärkste Kraft.

Vorgeschichte Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem damit einhergehenden Zusammenbruchs des Deutschen Kaiserreiches wurde auch die bisherige politische Ordnung im Königreich Sachsen umgewälzt. Bereits im Februar 1919 wurde die Sächsische Volkskammer gewählt, die bis 1920 das Parlament Sachsens darstellte und als verfassungsgebende Versammlung auch eine Verfassung für den Freistaat Sachsen als Gliedstaat der Weimarer Republik beschloss. SPD und USPD erhielten 1919 die absolute Mehrheit in der Volkskammer. Zweitstärkste Kraft war die (links-)liberale DDP.

Nachdem eine Verfassung beschlossen war, wurde 1920 schließlich die erste reguläre Landtagswahl durchgeführt.

Detailergebnisse Die Ergebnisse der 1. Wahl zum Sächsischen Landtag ist folgend aufgelistet:

Folgen Nach der Landtagswahl 1920 blieb Wilhelm Buck (SPD) sächsischer Regierungschef. Er bildete das Gesamtministerium Buck II, das bis kurz nach der Landtagswahl 1922 im Amt verblieb. Nachfolger war dann erneut Buck mit seinem dritten Kabinett. Das sächsische Gesamtministerium in der ersten Wahlperiode der Weimarer Republik wurde gestützt durch SPD und USPD, wobei die Mitglieder der USPD (links) zur vereinigten KPD wechselten und deshalb dabei nicht berücksichtigt werden.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags in der Weimarer Republik (1. Wahlperiode)

Belege

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