T. J. Benson (auch Tarfa Benson) ist ein nigerianischer Schriftsteller und Porträtfotograf. Bekannt wurde er mit der Erzählungssammlung We Won't Fade into Darkness (2018) sowie den Romanen The Madhouse (2021) und People Live Here (2022).
Leben Benson wurde 2016 mit seiner Kurzgeschichte Tea Zweitplatzierter des Short Story Day Africa Prize (Thema: »Migrations«). 2018 war er beim Aké Arts and Book Festival in Lagos als eingeladener Gast. Seine Arbeiten erschienen u. a. in den Zeitschriften Transition, Saraba, Jalada Africa, Catapult und Bakwa. Im Frühjahr 2022 war Benson Fellow des International Writing Program der University of Iowa. Neben dem Schreiben arbeitet Benson als Porträtfotograf und bildender Künstler.
Wirken Bensons Prosa verbindet häufig Körper-, Erinnerungs- und Migrationsmotive mit spekulativen und afrofuturistischen Elementen. Seine Sammlung We Won't Fade into Darkness (2018) ging aus einem von der Saraba Literary Trust geförderten Manuskriptprojekt hervor und wurde bei Parrésia veröffentlicht. Sein Debütroman The Madhouse (2021) erzählt die Geschichte einer Familie im nigerianischen Sabon Gari; eine Ausgabe erschien 2021 bei Penguin Random House South Africa, und ein Auszug wurde in der südafrikanischen Zeitung Sunday Times/TimesLIVE veröffentlicht. People Live Here (2022) folgt einer nigerianischen Krankenschwester zwischen Jemen und Nigeria und erschien bei Masobe Books.
Einzelnachweise
Kategorie:Porträtfotograf Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Nigerianer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann