Die Osława (dt. Oslawa, ukr. Ослава, tsch. Oslava) ist ein Gebirgsfluss im Südosten Polens in den Ostkarpaten.
Sie entspringt am Berg Matragona (990 m) im Bieszczady-Gebirge, fließt in nördlicher Richtung und mündet bei Zasław, nördlich von Zagórz, in den San.
Geschichte und Name mini|links|Mariemont-Berg am Oslawa, Karmeliten-Kloster-Festung des 17. Jh., 2005 Schon im Hochmittelalter verlief entlang der Osława eine wichtige Handelsroute. Im 14. Jahrhundert wurden erste Dämme gebaut, um das angrenzende Ackerland zu schützen.
Die Osława wurde erstmals im 14. Jahrhundert unter diesem Namen erwähnt, der auf das altslawische Wort osla (Stein) zurückgeht.
Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde der Fluss zur Grenzlinie, als das wilde Grenzgebiet zwischen Polen und Lemken festgelegt wurde.
Zuflüsse Osławica, Kalniczka, Czarny-Bach, Głęboki-Bach, Włoszaczycza, Duszatyński-Bach, Rzepedź, Czaszyński-Bach, Bannicza, Koniów, Ustmikowa.
Größere Orte Zagórz Tarnawa Dolna Smolnik Duszatyn
Literatur Akta Grodzkie i Ziemskie, Lwów 1868 Prof. Adam Fastnacht: Osadnictwo Ziemi Sanockiej, 1946 Prof. Adam Fastnacht – Slownik Historyczno-Geograficzny Ziemi Sanockiej w Sredniowieczu, Krakau 2002, ISBN 83-88385-14-3
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Kategorie:Waldkarpaten