Luisa Manighetti (* um 1910 in Bergamo/Provinz Bergamo; † 27. Juli 1981 in Bogotá, Kolumbien) war eine italienische Pianistin und Klavierpädagogin.

Leben Manighetti schloss im Alter von 21 Jahren ihr Klavierstudium am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand ab. Mit ihrem Ehemann, dem Pianisten und Dirigenten Pietro Mascheroni (1906–1979) ließ sie sich nach einer Tournee, die zum Bankrott des von ihrem Mann geleiteten Opernensembles La Bracale geführt hatte, 1934 im kolumbianischen Medellín nieder.Jamir Mauricio Moreno Espinal: La gestión cultural de Marta Agudelo Villa. Instituto Tecnológico Metropolitano, 2017, ISBN 978-958-54-1410-5, S. 30. (fondoeditorial.itm.edu.co)

Sie erhielt eine Festanstellung als Lehrerin am Instituto de Bellas Artes, wo sie unter anderem Musiktheorie und Klavier unterrichtete und die Tonträgersammlung des Konservatoriums begründete. Sie unterrichtete die späteren Konzertpianistinnen Blanca Uribe und Amparo Ángel, war die erste Lehrerin von Darío Gómez Arriola und die Klavierlehrerin des Pianisten und Organisten Manuel José Bernal. 1941 veröffentlichte sie das Buch Apuntes sobre historia y literatura del piano („Anmerkungen zur Geschichte und Literatur des Klaviers“).Luisa Manighetti: Apuntes sobre historia y literatura del piano. Revisados por Antonio J. Cano, Director del Conservatorio de Medellín. Librería de A.J. Cano, Medellín 1941, . Nach der Trennung von ihrem Mann ließ sie sich 1946 in Bogotá nieder, wo sie bis in die 1950er Jahre unterrichtete und die von ihr gegründete Academia Italiana de Piano leitete.

Als Konzertpianistin trat sie im Teatro de Cristóbal Colón in Bogotá und anderen renommierten Veranstaltungsorten auf, und ihre Klavierkonzerte wurden im Radio übertragen. Als Solistin konzertierte sie u. a. mit dem Orquesta Sinfónica de Antioquia,Rafael Vega Bustamante: Doña Luisa Manighetti. In: El Colombiano. 19. November 1947.(repository.eafit.edu.co) (Anmerkungen zur Pianistin Luisa Manighetti und Interview anlässlich ihres bevorstehenden Auftritts als Solistin des Sinfonieorchesters von Antioquia.) und der Komponist Luis Miguel de Zulategui y Huarte (* 5. Juli 1898 in Pamplona; † 1. September 1970 Medellín)Luis Carlos Rodríguez: Zulategui Huarte, Luis Miguel de. In: E. Casares (Dir.): Diccionario de la Música Española e Hispanoamericano. Sociedad General de Autores y Editores, Madrid 1999. Band 10, ISBN 84-8048-303-2, S. 1207 f. widmete ihr eines seiner Werke, das Nocturno für Klavier (1942), das 2009 von Manighettis Schülerin Blanca Uribe für eine CD-Produktion eingespielt wurde.

Weblinks Universidad EAFIT: Manighetti, Luisa (Biografie; spanisch)

Jamir Mauricio Moreno Espinal: La gestión cultural de Marta Agudelo Villa. Instituto Tecnológico Metropolitano, 2017, ISBN 978-958-54-1410-5, S. 29–30. (fondoeditorial.itm.edu.co)

Einzelnachweise

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