John Yate Robinson (* 6. August 1885 in Catford; † 23. August 1916 in Roehampton) war ein britischer Hockeyspieler.
Karriere Robinson besuchte das Radley College und studierte anschließend am Merton College in Oxford, wo er von 1906 bis 1909 dem Hockeyteam der Universität angehörte und dieses im letzten Jahr als Kapitän anführte. In jungen Jahren spielte er außerdem Cricket und Fußball, konzentrierte sich jedoch zunehmend auf Hockey.
Zwischen 1907 und 1911 bestritt er insgesamt neun Länderspiele für die englische Nationalmannschaft. Bei den Olympischen Spielen 1908 in London gewann er mit dem englischen Team die Goldmedaille.
Nach seinem Abschluss in Geschichte arbeitete er zunächst als Lehrer an der Sherborne School sowie in Broadstairs. Anschließend trat er als Offizier in das 7. Bataillon des Prince of Wales’s North Staffordshire Regiment ein und wurde zum Captain befördert. Im Ersten Weltkrieg diente er in Mesopotamien, wo er schwere Rückenverletzungen erlitt. Nach seiner Rückführung nach England starb er an deren Folgen. Er wurde Mentioned in dispatches und mit dem Military Cross ausgezeichnet.
Sein Neffe Anthony Robinson war ebenfalls Hockeyspieler und gewann bei den Olympischen Spielen 1952 die Bronzemedaille.
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