mini|St. Josef in Stárkov St. Josef ist eine römisch-katholische Filialkirche in Stárkov (Starkstadt) im Okres Náchod in Tschechien. Sie gehört zur Pfarrkirche mit dem Patrozinium der Allerheiligen (Kostel Všech svatých) in Hronov im Dekanat Náchod.

Geschichte Bereits 1384 ist eine Pfarrkirche angeführt. 1606 wird ein steinerner Glockenturm errichtet. Bei einem Brand 1622 wurden das Städtchen und die Kirche zerstört. Die jetzige Kirche wurde von 1654 bis 1662 von Baumeister Bohuslav Ungnad und dem Polier Johann Patasch erbaut und dem Hl. Josef geweiht. 1668 nahm die Kirche durch Brand Schaden. Der jetzige Glockenturm stammt von 1785.

Bauwerk Die Kirche ist ein rechteckiger Bau mit verengtem Chor und Apsisabschluss. Die Außenmauern sind durch einfache Strebepfeiler verstärkt. Der Kirchenraum hat eine Flachdecke, der Chor hat ein Kreuzgewölbe.

Ausstattung Die Ausstattung der Kirche ist zum Teil barock, zum Teil neuzeitlich. Der barocke Hochaltar ist die Komposition eines Baldachinaltares mit je zwei Vollsäulen und zwei gedrehten Säulen mit korinthischen Kapitellen. Die Marienstatue ist neuzeitlich, die Statuen des hl. Josef und des Johannes des Täufers sind barock, ebenso das Bild der Dreifaltigkeit und die Kanzel. Der Grabstein des Barons Bernard Hartwig von Certory und seiner Gemahlin Eusebia lässt auf das Patronat dieses Herrn über die Kirche schließen. Vom Friedhof führt ein Kreuzweg mit in Sandstein gehauenen Reliefs von einem Bildhauer er zu einer Kapelle der Vierzehn Nothelfer.

Verweise

Eintrag auf dem Internetauftritt von Starkstadt Eintrag auf der Seite des Bistums

Literatur Franz Schöbel, Beda Menzel: Gotteshäuser der Heimat: ein Heimatbuch des Riesengebirges und Braunauer Ländchens. Riesengebirgs-Heimatverlag Renner, Kempten 1970, S. 53.

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