Malik Kadir HayvaliMirë se vjen, Malik Kadir Hayvali! (nordmazedonisch), abgerufen am 4. September 2025 (* 10. Juni 2005) ist ein deutscher Fußballspieler türkischer Abstammung.
Karriere Malik Hayvali kam über den Nachwuchs des VfL Kirchheim/Teck, bei dem er zuletzt in der U-17 zum Einsatz gekommen war, im Sommer 2021 mit 16 Jahren in den Jugendbereich der Stuttgarter Kickers und durchlief bei diesen die B- und nachfolgend die A-Junioren. Im Sommer 2023, mittlerweile 18-jährig, wechselte Hayvali zum Donzdorfer JC mit Spielbetrieb in der siebentklassigen Landesliga Württemberg – Staffel 2. Nachdem er davor bereits bis zu Ausscheiden seines Klubs in zwei Spielen des WFV-Pokal2 2023/24 zum Einsatz gekommen war und dabei auch ein Tor erzielt hatte, gab er am ersten Spieltag der Saison 2023/24 sein Ligadebüt für die Donzdorfer. Beim 1:0-Sieg über den SV Waldhausen wurde er in der 82. Spielminute zugunsten des späteren Torschützen Nermin Ibrahimović ausgewechselt. Bereits eine Woche später konnte er bei einer 3:4-Heimniederlage gegen den FC Blaubeuren selbst sein erstes Tor erzielten. Bis zur Winterpause brachte er es auf 15 Ligaeinsätze, in denen er vier Tore erzielte und drei Assists beisteuerte. Noch im selben Winter wechselte er zwei Spielklassen höher zum TuS Mechtersheim in die fünftklassige Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Bei den Mechtersheimern fand er daraufhin kaum Berücksichtigung, stand bis zum Saisonende nur in zwei Partien in der Startformation und kam in drei weiteren Begegnungen nur als Einwechselspieler zu Einsatzminuten. Am Ende der Spielzeit 2023/24 konnte sich der TuS Mechtersheim unter Trainer Muhammet Akagündüz, der ebenfalls erst in der Winterpause 2023/24 zum Verein gestoßen war, nur knapp den Klassenerhalt sichern. In der von mehreren Trainerwechseln geprägten Saison 2024/25 – auf Akagündüz folgte im Sommer Marco Göbel, einen Monat später kam Interimslösung Uwe Rapolder – kam Hayvali anfangs noch als einer der Stammspieler in der Offensive zum Einsatz. Nachdem Jürgen Kramny Ende August 2024 das Traineramt übernommen hatte, kam der junge Angriffsspieler, der in der letzten Zeit zunehmend defensiv eingesetzt worden war, zunächst nicht mehr zum Einsatz. Erst ab Mitte September 2024 wurde der 19-Jährige beim bereits früh im Abstiegskampf befindlichen Klub wieder häufiger berücksichtigt, erhielt jedoch keine Stammrolle. Am Ende der Saison schaffte er mit dem Klub aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur knapp nicht den Klassenerhalt und musste mit der Mannschaft, die in den letzten Wochen von der Mechtersheimer Vereinslegende Ralf Gimmy trainiert wurde, in die sechstklassige Verbandsliga Südwest absteigen.
Im Sommer 2025 ergab sich für Hayvali ein Wechsel nach Nordmazedonien, wohin es bereits einige andere zuvor in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aktive Spieler wie Baboucarr Gaye oder Maximilian Grote verschlagen hatte. Beim nordmazedonischen Erstligisten KF Shkupi traf er unter anderem auf Grote, der zuletzt bis zum Saisonende 2024/25 das Tor des FC Rot-Weiß Koblenz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gehütet hatte, und wurde von seinem Trainer Minas Osmani bereits im ersten Saisonspiel gegen den amtierenden Meister KF Shkëndija eingesetzt. Bei der 1:5-Auswärtsniederlage seiner Mannschaft spielte er durch und erzielte in der 14. Spielminute den Treffer zum vorzeitigen 1:1-Ausgleich. Nachdem er im darauffolgenden Spiel, das aufgrund des Nichtantritts seiner Mannschaft mit 0:3 zugunsten von Sileks Kratovo gewertet wurde, nicht eingesetzt wurde, bestritt er bis dato (Stand: 4. September 2025) noch zwei weitere Meisterschaftsspiele. Auch diese endeten mit Niederlagen für seine Mannschaft, die mittlerweile auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Fußballspieler (TuS Mechtersheim) Kategorie:Fußballspieler (KF Shkupi) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 2005 Kategorie:Mann