Ulrike Lehmann (* 23. April 1960) ist eine deutsche Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Businesscoach.

Leben Lehmann studierte Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität in Bochum, Kunstgeschichte, Pädagogik und Germanistik an der UGHS in Essen, sowie Museumspädagogik an der PH in Hildesheim. Ihre Promotion über Robert Mangold erfolgte 1995 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Ihre kuratorisch-wissenschaftliche Tätigkeit umfasst Ausstellungsorganisationen und feste und freie Engagements am ZKM-Museum für Gegenwartskunst Karlsruhe; am Sprengel Museum Hannover, am Fridericianum Kassel und dem Ludwig Museum in Köln. Sie war Ausstellungsleiterin und Kuratorin der Kunsthalle Bremen und Leiterin des Kunstvereins Konstanz. Ulrike Lehmann nahm Lehraufträge an der Weiterbildungsakademie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig an.

Lehmann arbeitete als Journalistin und Autorin für den Mannheimer Morgen, den Taschen Verlag, den Kölner Stadtanzeiger und den Zeit-Kunst-Verlag.

Seit 2012 kombiniert sie ihre Arbeit als Kunstwissenschaftlerin, Art Coach und Businesscoach. Ulrike Lehmann wohnt bei Düsseldorf.

Veröffentlichungen (Auswahl) Bücher / Kataloge Fotografie (durchgestrichen), Ausst.kat. KUH, Kunst und Haltung. mit Ralf Brög, u. a. 2023. Wirtschaft trifft Kunst. Warum Kunst Unternehmen gut tut, Springer Gabler, Wiesbaden 2017, (als Hrsg.) ISBN 978-3-658-17298-5 Achim Lippoth – Kinderfotografien Kehrer Verlag, Heidelberg 2007 (Hrsg. mit Gabriele Holthuis) ISBN/EAN: 9783936636963, ISBN 978-3-936636-96-3 abstract art now – floating forms, Katalog Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, 2006 (Kerber Verlag Bielefeld) ISBN 978-3-938025-76-5 architektur mobil. Zwischen modernem Nomadentum und Katastrophen, Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen, 2005, ISBN 978-3-937295-40-4 Ulrike Lehmann (Hrsg. für die beteiligten Institute Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Heidelberger Kunstverein, Kärntner Landesgalerie Klagenfurt, Kunsthalle Bremen, Städt. Galerie Bremen): Johann Kresnik: Choreographische Skizzen und Zeichnungen 1973–1998, Salon Verlag, Köln 1999.

Das neue Gesicht. Gesichtsveränderungen anhand der Fotografie und den neuen Medien, Kunstverein Konstanz, 1997 ISBN 978-3-9805462-1-8 Robert Mangold: Linie, Form, Farbe, Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 1995. ISBN 978-3-928342-50-6, Ulrike Lehmann/Peter Weibel (Hrsg.): Ästhetik der Absenz. Bilder zwischen Anwesenheit und Abwesenheit, Klinkhardt & Biermann, München 1994, ISBN 3-7814-0364-5 / ISBN 978-3-7814-0364-2

Ausstellungen 2025: Born in Korea – made in NRW. Mit Gisoo Kim, Jae Jin Park und Yongchung Chung, Landtag NRW 2024: Ingrid Roscheck – um die Häuser. Architektenkammer NRW 2023: FOTOGRAFIE (durchgestrichen), mit Ralf Brög, Astrid Busch, Helen Feifel, Gisoo Kim, Katharina Mayer, Conrad Müller, Martina Sauter, Berit Schneidereit, Stefan Sehler, Angelika J. Trojnarski, Markus Vater, Anna Vogel. Kunstverein Kunst und Haltung, Düsseldorf 2021: Ansgar Skiba. Schloss Benrath, Düsseldorf 2020: Milton Camilo-Malerei, Onomato Kunstverein, Düsseldorf 2007: 2007 MASTERCLASS. Studenten der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, stellen aus. Städt. Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen 2006: »abstract art now – floating forms«, u. a. mit Markus Weggenmann, Peter Zimmermann, Juan Uslé, Anton Henning, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans, Gerwald Rockenschaub (eigene Konzeption) / Lienhard von Monkiewitsch: Von Räumen zum Raum, Aliseo Art Project, Gengenbach, Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen »Kinderfotografien: Achim Lippoth und seine Sammlung« (u. a. mit Tom Wood, Sally Mann, Weegee, Diane Arbus, Hugo Erfurth) / »Null Problemo« (10 Berliner Künstler, u. a. Alex Müller, Svenja Kreh, Norbert Bisky), kuratiert von Thomas Rentmeister / Steve Johnson – The Architecture of Pleasure (London) / Simon Pasieka – gelandet (Paris), Städt. Rudolf-Scharpf-Galerie Gründung des Förderkreises der RSG mit Martin Baumeister (seinerzeit Direktor der Dresdner Bank in Ludwigshafen); 1. Teilnahme der RSG an der Langen Nacht der Museen Ludwigshafen 2005: »strip« – Malerei und Fotografie im Dialog (C. Desgranges u. Yvonne Lee Schultz) / Sonja Alhäuser und Bea Emsbach – Figürliche Zeichnungen im Dialog / »architektur mobil« – Zu den Internationalen Fototagen (u. a. mit M+D Löbbert, Magdalena Jetelova, Stephen Craig, Yves Netzhammer, Euan McDonald, Julian Rosefeld & Piero Steinle) / Marc Lüders – Photopicturen / Sven Drühl – Serielle Landschaften. Städt. Rudolf-Scharpf-Galerie 2004: Vera Molnar / Beat Zoderer / René Acht (Übernahme), Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen 2003: leo erb – ein leben in weiß / Rudolf Jahns – Retrospektive / »Der Blaue Reiter – Die Befreiung der Farbe« (Projektmitarbeit), Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen 2002: »Das entgrenzte Bild« / Heinz Mack – Wahlverwandtschaften / Otto Nemitz, Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen »Die Alte Welt und der Orient«, Historische Reisefotografien aus dem Saarland Museum, Saarbrücken (RSG, Übernahme), Städt. Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen 2000: »Johann Kresnik – Choreographische Skizzen und Zeichnungen 1973–1998«, Landesgalerie Klagenfurt; Kunsthalle Bremen u. Städt. Galerie Bremen; Deutsches Tanzarchiv / SK-Stiftung, Köln; Heidelberger Kunst-verein; Kommunale Galerie am Scheunentor, Berlin 1998–99: »Abstraktionen«, »Serien und Konzepte«, »Video Virtuale Foto Fictionale« (auch Idee und Konzeption) / Idee, Organisation und Moderation des Symposiums »Köln: Medienstadt – Kunststadt – Medienkunststadt?« / Fortführung des Internetprojektes »Enzyklopädie neue Medien« und Ausbau der Video- und Fotosammlung / Idee und Konzept für das Symposium »Video im Museum«. Museum Ludwig, Köln 1997: »Das neue Gesicht« (u. a. mit Aziz/Cucher, A. u.B. Blume, Kirsten Geisler, Lynn Hershman, Cindy Sherman, Thomas Schütte, Annegret Soltau, Klaus Staeck, Alba D´Urbano, Erwin Wurm) / Claudia Schink / »Die Architektur, die Geometrie, die Fotografie« mit Maik & Dirk Löbbert / Georges Rousse / »Video ± Interieur« sowie Begleitveranstaltungen zu den Ausstellungen, u. a. Symposium »Kunst am Bau / im öffentlichen Raum«, Kunstverein Konstanz 1996: Ausstellungen und Vorträge von Künstlern im eigenen Wohnraum (u. a. Erwin Wurm, Thomas Huber, Mischa Kuball, Ulrich Meister, Jerry Zeniuk), "Kunstsalon bei Lehmann", Karlsruhe 1989–1991: Bremer Kunstpreis / Christa Näher / Wolfgang, Staehle – Bilder und Videos / Gotthard Graubner – Arbeiten auf Papier / Rolf Sackenheim – Fotos / Jerry Zeniuk / »Interferenzen« – 10 Bremer KünstlerInnen nehmen Bezug auf die Sammlung und Architektur der Kunsthalle / Joseph Beuys – Zeichnungen und Druckgrafik / HA Schult, u. a. sowie Begleitveranstaltungen, Kunsthalle Bremen 1989: Mitarbeit bei »L´Europa die razionalisti – negli anni trenta« / Wilhelm Mundt und Gereon Lepper, Museum Fridericianum, Kassel 1988–89: Horst Antes Druckgrafik / Robert Michel, Sprengel Museum, Hannover

Weblinks Publikationen seit 2013 Profil von Ulrike Lehmann auf aica.de

Einzelnachweise

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