Solon Ménos (* 9. März 1859 in Anse-à-Veau; † 14. Oktober 1918 in Washington, D.C.) war ein haitianischer Schriftsteller und Politiker.
Leben Ménos wurde in Anse-à-Veau im damaligen Département Grand’Anse (heute: Département Nippes) geboren.
Er studierte in Frankreich und promovierte dort im Alter von 22 Jahren in Rechtswissenschaft.
In seiner Heimat engagierte er sich in der Politik. Erstmals wurde er vom 20. Juni bis 3. August 1889 unter der Präsidentschaft von François Denys Légitime Außenminister seines Landes. Eine zweite Amtszeit in dieser Funktion folgte unter Tirésias Simon-Sam vom 17. Dezember 1896 bis 26. Juli 1897.
Das Finanzressort leitete er vom 31. Mai bis 10. August 1889 und vom 26. Juli bis 13. Dezember 1897 als Minister.
Vom 25. April bis zum 31. Mai 1889 und erneut vom 17. Dezember 1896 bis zum 26. Juli 1897 fungierte er als Justizminister.
Vom 21. November 1911 bis Ende Juli 1913 und erneut vom 21. Juli 1914 an war Ménos haitianischer Botschafter in den Vereinigten Staaten. Er verstarb im Amt in Washington, D.C. an den Folgen einer von einer Grippeepidemie ausgelösten Erkrankung.
Werke Ménos war Autor des Buchs L'Affaire Luders (deutsch: Die Lüders-Affäre), in dem er den Konflikt zwischen Haiti und dem Deutschen Reich während der Präsidentschaft von Tirésias Simon Sam beschrieb. ()
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Einzelnachweise
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