mini|Iliana Fokianaki Iliana Fokianaki (; * 1980 in Thessaloniki; auch iLiana Fokianaki) ist eine griechische Kuratorin, Autorin und Dozentin. Seit 2024 ist sie Direktorin der Kunsthalle Bern.
Werdegang Fokianaki wuchs in Thessaloniki auf. Sie studierte Bildende Kunst (B.A.) an der Oxford Brookes University und schloss mit einem Master in Arts Criticism and Management an der City University London ab.
In ihrer kuratorischen und publizistischen Praxis befasst sie sich mit Fragen der politischen Dimensionen von Kunst, von Repräsentation sowie mit institutioneller Kritik.
2013 gründete sie in Athen die unabhängige Institution State of Concept, die sich mit künstlerischen Positionen zu Macht, Identität und geopolitischen Dynamiken befasst.
Von 2017 bis 2019 war sie Kuratorin bei der Extra City Kunsthal in Antwerpen und kuratierte dort u. a. die Gruppenausstellungen Extra Citizen (2017) und Extra States: Nations in Liquidation (2018).
Sie kuratierte Ausstellungen u. a. von Sanja Iveković, Laure Prouvost, dem Kollektiv Metahaven und dem Rojava Film Commune.
Direktorin der Kunsthalle Bern Im November 2023 wurde Fokianaki als neue Direktorin der Kunsthalle Bern bekanntgegeben. Sie trat ihr Amt im Frühjahr 2024 als Nachfolgerin von Kabelo Malatsie an.
Unter ihrer Leitung wurde die Institution programmatisch neu ausgerichtet. Sie kündigte an, stärker Themen wie Kolonialismus, Diversität und die Aufarbeitung globaler Machtverhältnisse in den Fokus zu rücken.
Lehrtätigkeit Fokianaki lehrte am Dutch Art Institute (DAI) der ArtEZ in Arnheim und war Gastdozentin an Institutionen in Gent, Singapur und New York.
Publikationen Sie veröffentlichte in internationalen Kunstzeitschriften wie e-flux journal, Frieze und Art Agenda. Gemeinsam mit Yanis Varoufakis schrieb sie 2017 einen Kommentar zur documenta 14.
Einzelnachweise
Kategorie:Ausstellungskurator Kategorie:Autor Kategorie:Hochschullehrer (Arnhem) Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Person (Thessaloniki) Kategorie:Grieche Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Frau