Marie-Alex Bélanger (* 13. April 1993 in Joliette, Québec) ist eine kanadische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Karriere Karriere Halle Die Studentin stand von 2014 bis 2018 für die Université de Montréal Carabins auf dem Spielfeld. In dieser Zeit gewann die Mannschaft alle vier regionalen Meisterschaften Québecs. Dies war ein neuer Rekord. Den alten hielt ebenfalls die Hochschule aus der zweitgrößten Stadt Kanadas mit drei Titelgewinnen in Folge. In den letzten drei Spielzeiten wurde Bélanger als beste Spielerin der Réseau du sport étudiant du Québec (RSEQ) ausgezeichnet. Das ist die Vereinigung, die den Hochschulsport in der zweit-bevölkerungsreichsten Provinz des Landes organisiert. Darüber hinaus wurde die im World Grand Prix 2016 zum ersten Mal eingesetzte A-Nationalspielerin auch nach der folgenden Spielzeit als erfolgreichste Außenangreiferin und 2018 als die wertvollste Spielerin im gesamten Universitätsvolleyball Kanadas geehrt. Ihr Team wurde in dieser Zeit je einmal Dritter und Vierter sowie zweimal Fünfter in der Landesmeisterschaft. Noch während ihrer Hochschulzeit wurde die Außenangreiferin mit Kanada NORCECA-Champion und war nach dem Ende des Studiums bei der Weltmeisterschaft für ihr Land im Einsatz.

Anschließend wurde die Außenangreiferin vom französischen Volley-Ball Club Chamalières verpflichtet, mit dem sie in der Liga den zwölften Rang und im Pokal das Viertelfinale erreichte. In der folgenden Saison war sie für Volley Lugano tätig. Die Wettbewerbe wurden jedoch wegen der COVID-19-Pandemie vorzeitig beendet. Nach einem fünften Platz 2021 mit Nevşehir Belediyesi Spor Kulübü in der türkischen Beletage kehrte Marie-Alex Bélanger noch einmal in die Schweiz zurück und erreichte mit Sm’Aesch Pfeffingen den Vizemeistertitel und damit ihren größten Erfolg im Vereinsvolleyball. Danach beendete sie ihre Hallenkarriere.

Karriere Beach Bélanger begann erst 2022 mit dem Sport im Sand. Mit Amanda Harnett erkämpfte sie einige Podestplätze bei der NORCECA Continental Tour, unter anderem auch den dritten Rang bei den Finals. Beim Challenge in Torquay überstanden die Kanadierinnen die Vorausscheidung, verloren jedoch beide Spiele im Hauptwettbewerb. Mit Molley McBain und Shanice Marcelle lief es im folgenden Jahr noch schlechter, bei den gleichartigen Turnieren war die Qualifikation gleichzeitig die Endstation.

Danach entschieden sich Marie-Alex Bélanger und Lea Monkhouse für eine auf längere Zeit angelegte Partnerschaft. Die internationalen Resultate waren zunächst sehr durchwachsen, bei den Landesmeisterschaften Kanadas konnte sich das Beachpaar jedoch im Endspiel gegen Heather Bansley und Sophie Bukovec durchsetzen. 2024 waren Finalteilnahmen beim NORCECA Event in Nicaragua und beim Futures in Halifax neben der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Beach Nationals in Toronto die Highlights. Bei den Elite16 von João Pessoa behauptete sich das Duo zumindest in der ersten Qualifikationsrunde. Zum ersten Mal das Hauptfeld bei einem gleichwertigen Turnier erreichten die Kanadierinnen 2025 in der Hauptstadt Brasiliens nach dem Sieg in der Vorausscheidung, konnten jedoch anschließend kein Spiel mehr für sich entscheiden. Beim Challenge in Xiamen überstanden Bélanger / Monkhouse sowohl die Quali als auch die Gruppenphase, bevor sie von deutschen Bronzemedaillengewinnerinnen Lea Kunst und Melanie Paul gestoppt wurden. In Montreal erhielten die Nordamerikanerinnen einen Startplatz im Hauptwettbewerb, den sie jedoch für einen Spielgewinn nicht nutzen konnten.

Auszeichnungen 2017: Beste Außenangreiferin U Sports Championship 2018: Mary-Lyons-Preis als Spielerin des Jahres des kanadischen U-SPORTS-Netzwerks

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Einzelnachweise

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