mini|Manuel Biallas, 2026 Manuel Biallas (* 1996 in Saarbrücken) ist deutscher Journalist.
Leben Manuel Biallas ist in Saarbrücken geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Politikwissenschaft und International Relations in Hamburg und Istanbul. Er hat eine Zwillingsschwester.
Von 2020 bis 2022 moderierte Biallas für den Rundfunk Berlin-Brandenburg die Nachrichten. Anschließend volontierte Biallas beim Norddeutschen Rundfunk. Seitdem arbeitet er unter anderem als Filmemacher für die Sendungen STRG F, Panorama und NDR Story. Seine Texte sind bei der Zeit, dem Freitag in der Süddeutschen Zeitung und im Spiegel erschienen.
Biallas ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und spricht sich heute für eine ausgewogenere Debatte über Klasse und Herkunft aus.
So gibt er Journalismus-Workshops in sozialen Brennpunkten und schreibt als Autor über Klasse und soziale Herkunft.
Journalismus Biallas war mit John Goetz Autor der Panorama-Recherche zu den Mail-Leaks um die ehemalige Bildungsministerin Stark-Watzinger. Die Recherche wurde bundesweit medial aufgegriffen und sorgte über mehrere Monate für Kritik an der Ministerin. Das Ministerium hatte prüfen wollen, ob man Hochschullehrenden, die nicht auf der politischen Linie des FDP geführten Ministeriums sind Fördergelder entziehen könne. In Reaktion auf die Recherche wurde die damalige Staatssekretärin Döring entlassen.
Während des Kriegs im Gazastreifen berichtete Biallas in mehreren Reportagen und Dokumentation für den NDR und die ARD.
In mehreren Reportagen und Dokumentationen für den NDR und die ARD berichtete Biallas über Klasse, Armut, soziale Herkunft und den Sozialstaat, sowie das Bürgergeld. Über seine Filme wurde bundesweit berichtet.
Biallas tritt regelmäßig als Speaker auf.
Auszeichnungen 2025: Für den Film Gaza: Wie Hilfskräfte den Krieg erleben zeichneten humanitäre Helferinnen und Helfer in Gaza sich über mehrere Monate selbst auf. Der Film erzählt den Krieg in Gaza aus ihrer Sicht als Videotagebuch. Hierfür wurde Biallas mit dem Grimme Online Award 2025 nominiert.
2024: Für den Film „Israel und Gaza: Leben zwischen Terror und Krieg“ wurde Biallas als einer von mehreren Autoren mit dem CIVIS Top Award 2024 ausgezeichnet.
2024: Den Otto Brenner Preis erhielt Biallas für seinen Film über die Ideologie der rechtsextremen Grauen Wölfe.
2023: Für seine Arbeit als Moderator beim RBB wurde Biallas für den Stuttgarter Moderationspreis nominiert und 2023 mit dem International Music Journalism Award ausgezeichnet.
Einzelnachweise
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