Thomas Piltz (* 1949 in München) ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen.

Leben

Piltz übersetzte unter anderem Thomas Pynchon, Jonathan Franzen, John Updike, Toni Morrison, Harold Brodkey, Mike Nicol, Chris Adrian und Chuck Hogan ins Deutsche. 1998 wurde er mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet. 2004 bescheinigte Burkhard Müller Piltz' Übersetzung von Toni Morrisons Love (2003), in ihr sei "so ziemlich alles beisammen, was man bei einer Übersetzung aus dem Englischen verkehrt machen kann".Burkhard Müller, 'Feindinnen in der Dunkelheit. "Liebe", der neue Roman von Toni Morrison: Ein großes Buch – aber in was für einer Übersetzung?', Süddeutsche Zeitung, Nr. 218 (20. Sept. 2004), S. 14.

Übersetzungen (Auswahl) Thomas Pynchon: Die Enden der Parabel. Rowohlt, 1981. (zus. mit Elfriede Jelinek) Jonathan Franzen: Schweres Beben. Rowohlt, 2005. Toni Morrison: Gnade. Rowohlt, 2010.

Weblinks Thomas Piltz auf der Website des Rowohlt Verlags

Einzelnachweise

Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen Kategorie:Übersetzer ins Deutsche Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann