Castro de Herville (auch Alto de Castro de Herville oder Mirador Herville) ist eine Aussichtsplattform, die sich in der spanischen Region Galicien auf einer Höhe von rund 500 Metern befindet. Sie liegt neben der Ermida da Virxe das Neves.
Lage & Auffahrt Die Aussichtsplattform befindet sich in der Sierra del Galiñeiro im Süden Galiciens. Nahegelegene Städte sind Vigo im Norden und O Porriño im Westen. Die Auffahrt erfolgt über eine schmale Straße von Erville.
Radsport Im Jahr 2021 fand erstmals eine Bergankunft der Vuelta a España auf dem Castro de Herville statt. Er diente damals als Schlussanstieg der hügeligen 20. Etappe, die über mehrere Anstiege Galiciens führte. Die Auffahrt führte damals von O Porriño über Agüeiro, Casalmorto und O Coto nach Erville, ehe die letzten Kilometer auf einer schmalen Straße zum Ziel führten, das sich auf einer Höhe von 504 Metern befand. Mit einer Länge von 9,7 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 4,8 % wurde der Anstieg als Bergwertung der 2. Kategorie klassifiziert. Dabei verlief die Auffahrt sehr unrhythmisch, wobei sich steile Rampen mit flachen Abschnitten abwechselten. Zudem wurde etwa zur Hälfte eine rund 1000 Meter lange Zwischenabfahrt absolviert. Den Etappensieg sicherte sich der Franzose Clément Champoussin, während Primož Roglič das Rote Trikot verteidigte und tags drauf seinen dritten Gesamtsieg fixierte.
Im Jahr 2025 soll die Vuelta a España auf der 16. Etappe auf den Castro de Herville zurückkehren. Dabei nutzen die Organisatoren die idente Auffahrt wie im Jahr 2021. Im Ziel wird neuerlich eine Bergwertung der 2. Kategorie abgenommen. +Sieger bei der Vuelta a EspañaJahrEtappeBergwertungFahrerAuffahrt202120. Etappe2. Kategorie Clément Champoussinvon O Porriño über Casalmorto202516. Etappe2. Kategorievon O Porriño über Casalmorto
Einzelnachweise
Kategorie:Radsport-Anstieg (Vuelta a España) Kategorie:Geographie (Galicien)