Otto Lidl (* 11. April 1896 in Sauerlach; † 2. Januar 1958 in München) war ein deutscher Gutsbesitzer, Forstdirektor und Kommunalpolitiker.
Werdegang Lidl studierte Forstwissenschaften und Landwirtschaft in München und Weihenstephan. Ab 1925 war er für den Bayerischen Waldbesitzerverband tätig. Nach dessen erzwungener Auflösung lebte er von seinem umfangreichen Waldbesitz in Sauerlach. Ab 1940 leitete er den Waldbesitz der Montan Industriewerke der Wehrmacht. Von der Wiedergründung 1945 bis Ende 1957 war er geschäftsführender Direktor des Landesverbandes des bayerischen Nichtstaatswaldes.
1946 war er Mitglied im Beratenden Landesausschuss des Freistaats Bayern und nahm an dessen drei – meist mehrtägigen – Tagungsperioden in den Monaten FebruarNiederschrift der ersten Tagung des Bayerischen Beratenden Landesausschusses vom 21. bis 28. Februar 1946 in der Universität München; S. 5., AprilNiederschrift der zweiten Tagung des Bayerischen Beratenden Landesausschusses am 9. April 1946 im Bayerischen Hof, München, Prannerstrasse; S. 5. und JuniNiederschrift der dritten Arbeitstagung des Bayerischen Beratenden Landesausschusses am 12. und 13. Juni 1946 in der Universität München, Hörsaal 224; S. 5. teil. Von 1946 bis 1948 übernahm er für kurze Zeit das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Sauerlach.
Literatur Heinrich Rubner: Hundert bedeutende Forstleute Bayerns: (1875 bis 1970), Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 1994
Einzelnachweise
Kategorie:Forstverbandsfunktionär Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern) Kategorie:Bürgermeister (Sauerlach) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1958 Kategorie:Mann